BÄKO-magazin

Umsatzentwicklung 2009 auf Vorjahresniveau

Im Rahmen einer Pressekonferenz am 5. November in Berlin gab der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks einen ersten Überblick über die Umsatzentwicklung im Jahr 2009.

Im Rahmen einer Pressekonferenz am 5. November in Berlin gab der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks einen ersten Überblick über die Umsatzentwicklung im Jahr 2009.

 

ZV-Präsident Peter Becker wusste zu berichten, dass die Umsätze in den angeschlossenen Betrieben bisher auf gleicher Höhe im Vergleich zum Vorjahr lagen. Sie betrugen im ersten Halbjahr rund 6,25 Mrd. Euro. Man sei zuversichtlich, die Vorgaben von knapp 13 Mrd. Euro zum Jahresende zu erreichen. Das deutsche Bäckerhandwerk konnte, so heißt es in der Presseerklärung, seine erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung in den ersten sechs Monaten dieses Jahres fortsetzen. Im Gegensatz zu vielen industriellen Bereichen steigerte sich im besagten Zeitraum auch die Beschäftigtenzahl. Sie wuchs um 1,2% auf nunmehr knapp 290.000.

 

Großes Vertrauen ins Bäckerhandwerk

Die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hätten laut Becker nicht zu Marktveränderungen in der Branche geführt. Mit Blick auf konjunkturelle Schwankungen begründete er die Entwicklung wie folgt: „Wir sind nie die großen Gewinner, aber auch nie die großen Verlierer.“ Das Konsumverhalten der Verbraucher sei stabil, das Vertrauen in das Bäckerhandwerk nach wie vor groß. Trotz dieses positiven Gesamtbilds dürfe dies nicht, so warnte der ZV-Präsident, über die schwierige Ertragslage sowie über die harte Wettbewerbssituation im backenden Gewerbe hinwegtäuschen. Die nach wie vor sehr hohen Personal- und Energiekosten würden einen starken Druck ausüben. Immerhin habe dies nicht zu Preiserhöhungen geführt. Kostensteigerungen in den besagten Bereichen wurden vor allem durch die gesunkenen Mehlpreise kompensiert. Davon habe auch der Verbraucher profitiert, Preiserhöhungen seien zurzeit kein Thema.

 

Die Zahl der backenden Handwerksbetriebe sank zuletzt nur unwesentlich um etwas mehr als zwei Prozentpunkte. Die Talsohle sei hier durchschritten, verlautete es aus dem Präsidium. Mitte des Jahres waren knapp 15.000 Betriebe registriert. Die Anzahl der Verkaufsstellen blieb sogar gleich.