BÄKO-magazin

Zu schön zum Vernaschen

In der Gewerbeschule für Nahrung und Gastronomie in Lübeck haben 20 engagierte Bäckerlehrlinge im dritten Ausbildungsjahr aus Lebkuchenteig jeweils ein historisches Lübecker Haus gebaut.

In der Gewerbeschule für Nahrung und Gastronomie in Lübeck haben 20 engagierte Bäckerlehrlinge im dritten Ausbildungsjahr aus Lebkuchenteig jeweils ein historisches Lübecker Haus gebaut.Die Bäckerinnung Holstein, Schulstandort Lübeck-Stormarn, hatte zu ihrem alljährlichen Wettbewerb um die schönsten Lübecker Altstadthäuser aus Lebkuchenteig aufgerufen.Unter Anleitung von Fachlehrer Rudolf Kopel und Klassenlehrer Wolfgang Rössger konnten die Bäckerlehrlinge ihr künstlerisches Verständnis unter Beweis stellen. Die Fachjury bewertete handwerkliches Geschick und Kreativität der Lehrlinge. Für die sechs besten Häuser wurden Preise verliehen. Hausfront aus Marzipan und ZuckergussAn drei Unterrichtstagen hatten die Auszubildenden Zeit, ihre Häuser fertig zu stellen. Zuerst suchten sich die Lehrlinge in der Lübecker Altstadt ein historisches Haus aus und fotografierten es. Als ergänzende Vorlage wurde das betreffende Haus aus dem Lübecker Straßenatlas kopiert. Anschließend modellierten die Auszubildenden ein Modellhaus aus Dekoplatten, die sie aus Lebkuchenteig hergestellt hatten. Die Hausfrontseite dekorierten die Künstler mit Marzipan und Zuckerguss.Seit 31 Jahren werden die fertigen Lebkuchenkunstwerke in Zusammenarbeit mit einem renommierten Bekleidungshaus einer breiten Lübecker Öffentlichkeit vorgestellt. Mit der Wende 1989 kam auch die Wende vom Hexenhaus zum historischen Altstadthaus aus Lebkuchenteig. Bis zum 17. Dezember können die Werke im Kaufhaus Heik & Schmaltz neben dem Holstentor von den Besuchern begutachtet und bewertet werden. Teilnehmenden Kaufhauskunden winkt einen Warengutschein."