BÄKO-magazin

VRB feierte 125-jähriges Bestehen

Sein 125-jähriges Jubiläum feierte der Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks (VRB) mit vielen Ehrengästen aus der Branche an einem etwas ungewöhnlichen Ort, nämlich im „Westernsaloon“ des Phantasialandes in Brühl.

Sein 125-jähriges Jubiläum feierte der Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks (VRB) mit vielen Ehrengästen aus der Branche an einem etwas ungewöhnlichen Ort, nämlich im „Westernsaloon“ des Phantasialandes in Brühl.

LIM Bernd Siebers konnte zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter die Ehrenlandesinnungsmeister Hansheinz Hauser und Hans Bolten sowie ZV-Präsident Peter Becker. „Wir haben uns für diesen Ort entschieden, weil das Phantasialand ebenso wie unser Verband kreativ ist und für den Westernsaloon, weil wir als ihre Interessenvertretung bei Bedarf auch mal scharf schießen müssen“, merkte Siebers schmunzelnd an. „Wir verzichten weitgehend auf Grußworte, denn wir sind hier, um zu feiern.“ Damit traf er bei den Anwesenden auf volle Zustimmung.

„VRB – eine starke Säule im Verbund“

In seiner Festansprache bezeichnete ZV-Präsident Peter Becker den VRB als „starke Säule im Verbund“ und als „exzellent und solide aufgestellten Verband“, der über eine gut funktionierende Betriebsberatung verfüge. Der VRB verfüge über eine gute Kombination aus Haupt- und Ehrenamt. Männer wie Hansheinz Hauser, Hans Bolten und Bernd Siebers hätten ihn geprägt und zu einer starken Interessenvertretung mit guten Dienstleistungsangebot ausgebaut.

Wechselvolle Geschichte

In einer Powerpoint-Präsentation ließen Siebers und Verbandsgeschäftsführer Walter Dohr die 125-jährige Geschichte des Verbandes in launigen Worten Revue passieren. Der am 13. November 1884 von 450 Bäckern gegründete Verband gründete bereits zu Beginn der vorigen Jahrhunderts mehrere Stiftungen zur Unterstützung in Not geratener Bäcker. Der VRB ist mit 26 Innungen und 1_272 Mitgliedern der zweitgrößte Landesverband. „Das Leitmotiv ,Wir gestalten die Zukunft’ ist nicht nur Verpflichtung, sondern auch praktizierte Realität“, so Siebers weiter, „denn VRB steht auch für vielseitig, rasant, betriebsnah!“

Die Glückwünsche der Landesregierung überbrachte Innenminister Dr. Ingo Wolf. Er bezeichnete den Mittelstand und das Handwerk als „Motor der Gesellschaft“.

Im Rahmenprogramm heizte die Gruppe „Funker Twens“ den Gästen richtig ein und sorgte mit der VRB-Hymne (auf die Melodie von YMCA) für einen „Volksaufstand“ im Saal.