BÄKO-magazin

Lambertz kauft Backwarensparte von Haribo

Lambertz baut mit der Übernahme des Backwarengeschäfts der zur Haribo-Gruppe gehörenden Firma Bären-Schmidt seinen Gebäckbereich weiter aus und festigt seine marktführende Position im Segment Herbst-/Weihnachtsgebäck.

Lambertz baut mit der Übernahme des Backwarengeschäfts der zur Haribo-Gruppe gehörenden Firma Bären-Schmidt seinen Gebäckbereich weiter aus und festigt seine marktführende Position im Segment Herbst-/Weihnachtsgebäck.

 

Zur Lambertz-Gruppe gehören bereits die bekannten Saisonmarken Weiss, Kinkartz und Haeberlein-Metzger. Von der Produktpalette her sei der Kauf von Bären-Schmidt eine gute Ergänzung und Erweiterung des bereits bestehenden Sortiments. Neben Dominosteinen und anderen Backwaren produziert Bären-Schmidt auch die beliebten Spruchherzen, die auf Volksfesten millionenfach verkauft werden.

 

Haribo hatte ursprünglich seine Backwarensparte zum Ende des Jahres 2009 an eine Tochter der Grabower Unternehmensgruppe verkaufen wollen, die sich jedoch vor dem Hintergrund der anhaltenden Wirtschaftskrise von der geplanten Akquisition wieder zurückgezogen hatte.

 

Weitere Akquisitionen in Planung

Damit gibt sich Dr. Hermann Bühlbecker, Alleininhaber der Lambertz-Gruppe, aber noch nicht zufrieden: „Wir schauen uns auf dem Markt um und wollen weitere Akquisitionen tätigen.“ Und weiter: „Alle Konzepte, die eine sinnvolle Ergänzung unseres Produkt-Portfolios ergeben, sind für uns grundsätzlich von Interesse“, so der Unternehmenslenker.

„Das vergangene Kalenderjahr konnten wir mit einem Umsatz von 537 Mio. Euro abschließen – was eine Steigerung von 7,8% bedeutete – und seit Beginn des neuen Jahres wachsen wir weiter. Dabei hilft uns vor allem das breite Jahresartikel-Geschäft mit der Marke ‚Lambertz’, das sich in der Krise ordentlich stabil zeigt. Nach den Zahlen führender Marktforschungsinstitute ist Lambertz die in den ersten vier Monaten des Jahres am stärksten wachsende Gebäckmarke. Darüber hinaus haben wir für dieses Jahr die Herbst- und Weihnachtsprodukte bereits zu 95% unter Kontrakt. Wir liegen aktuell auf Kurs und planen auch dieses Jahr wieder mindestens auf Vorjahresniveau abzuschließen.“