BÄKO-magazin

Internorga: Backtechnik im Fokus

Die Fachbesucher der Internorga erleben vom 13. bis 18. März auf der Leitmesse für den Außer-Haus-Markt auf dem Hamburger Messegelände in Halle B6 die neuen Trends und Entwicklungen im Bereich Backtechnik.

Die Fachbesucher der Internorga erleben vom 13. bis 18. März auf der Leitmesse für den Außer-Haus-Markt auf dem Hamburger Messegelände in Halle B6 die neuen Trends und Entwicklungen im Bereich Backtechnik. Im Folgenden einige der Messeankündigungen.Bei der WP Bakergroup wird sich auf der INTERNORGA alles um die Philosophie „think process“ drehen. Damit gemeint ist die konsequente Betrachtung und optimale Umsetzung der gesamten Prozesskette: vom Dosieren, Mischen und Kneten über die Teigaufbereitung, das Gären und Kühlen bis hin zum Backen. „Dahinter steht die Überzeugung, dass ein Bäckereiunternehmer, der auch in Zukunft noch große und erfolgreiche Brötchen backen möchte, an das Gesamtbild denken, es analysieren und dementsprechend entscheiden muss“, sagt Verena Schweizer, Marketingexpertin der WP Bakergroup. Der Philosophie entsprechend zeigt WP auf der Internorga Maschinen für jeden Prozessschritt der Brot- und Brötchenherstellung.Große ProduktvielfaltDas Grazer Unternehmen König Maschinen hat sich auf Kleingebäckanlagen spezialisiert. „Uns geht es darum, dem Bäcker Anlagen zu bieten, mit denen er höchste Qualitätsstandards erreichen und bei größtmöglicher Flexibilität wirtschaftlich arbeiten kann“, sagt Sabine Gross, Marketingfachfrau des österreichischen Unternehmens. Die Brötchenanlage „ECO Twin“ für Form- und Schnittbrötchen ermöglicht eine hohe Produktvielfalt, u.a. durch schnell wechselbare Stüpfelwerkzeuge und Schneidestation. Bei einer Stundenleistung von bis zu 5.000 Stück lässt sich auf kleinstem Raum eine Vielfalt an Produkten herstellen. Für noch größere Produktvielfalt kann die Anlage modular erweitert werden.Der Hamburger Backofenspezialist Daub präsentiert die neue Generation seines Ofenkonzepts: den „Artisan Stone Thermo-Roll“. Er vereint die Eigenschaften des klassischen Etagenofens mit der Flexibilität eines Wagenofens. Brote und Brötchen werden direkt auf die heiße Herdplatte aus Stein abgelegt. Ein Beschickungswagen mit darin gelagerten Abziehapparaten dockt an den geöffneten Ofen an. In weniger als 20 Sekunden kann der Ofen mit einer Schubstange beschickt werden. Effiziente Dampfapparate erzielen eine schnelle Be- und Entschwadung. „Dabei bleibt, im Gegensatz zu früheren Konzepten, die Ofentür geschlossen, während auf Backraumtemperatur vorgeheizte Frischluft nachgeführt wird. Ein Takt-Turbo dient zum Ausblasen von Dampfnestern und zur Steigerung der Rösche“, erklärt Daub-Marketingreferent Jörg Koritkowski. Für Handwerk und IndustrieDas Unternehmen Fortuna Maschinenbau aus Bad Staffelstein beschäftigt sich auf der Internorga mit der besonders schonenden Herstellung von Kleingebäcken. „Unsere Techniker haben sich eine Reihe von Neuerungen und innovativen Detaillösungen einfallen lassen, welche die tägliche Arbeit in der Backstube erleichtern“, sagt Volker Wöhrle, Vorstand für Vertrieb und Marketing. Für kleine und mittlere Betriebe bietet Fortuna eine kombinierte Brötchenanlage mit Schneid- und Formstation, die bis zu 8.000 Brötchen pro Stunde produziert. Mit der kombinierten Brötchenanlage „Fortuna Premium K“ gelingen sowohl rund gewirkte als auch lang gerollte Brötchen in handwerklicher Qualität. Das integrierte Bypassband zur Direktbelegung der Bleche sorgt dafür, dass auch grüne Teige, Berliner-, Früchte-, Hefe- oder Körnerteige problemlos verarbeitet werden können. Ob Technikneuheiten, Backmischungen und Zutaten oder komplette Ladeneinrichtungen – die Internorga 2009 gibt einen kompletten Überblick über die Backbranche. Die 83. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien ist täglich vom 13. bis 18. März von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet.