BÄKO-magazin

Imagekampagne fürs Handwerk

Handwerk ist Hightech – ab Januar 2010 wird sich das deutsche Handwerk mit einer Imagekampagne neu positionieren.

Handwerk ist Hightech – ab Januar 2010 wird sich das deutsche Handwerk mit einer Imagekampagne neu positionieren.

Im Internet, auf Plakaten und Veranstaltungen sowie in Tageszeitungen und einem Kino- und Fernsehspot werden Vielfalt und Bedeutung der handwerklichen Berufe für unser Alltagsleben dargestellt. Insbesondere jungen Menschen soll die Kampagne

vermitteln: „Dieser Wirtschaftszweig ist zeitgemäß und viel moderner als du glaubst.“ Zudem wird stets daran erinnert, welch starker Motor für die deutsche Wirtschaft die fast 1 Mio. Handwerksbetriebe sind.

Hightech Handwerk

Eine repräsentative Forsa-Umfrage hat im Jahr 2008 ergeben, dass viele Deutsche die Bedeutung und Attraktivität des Handwerks unterschätzen. Der Deutsche Handwerkskammertag reagierte umgehend und initiierte eine neue Imagekampagne. „Sie soll das Handwerk als das zeigen, was es ist: ein bedeutender Wirtschaftsfaktor – modern, innovativ, facettenreich.“ Entwickelt wurde die Kampagne von der Berliner Kommunikationsagentur Scholz & Friends. Ziel der Kampagne ist es, das nicht mehr zeitgemäße Bild vom Handwerk an die Realität des modernen Wirtschaftszweigs anzupassen. Die Kampagne informiert darüber, wie viel Hightech im Handwerk und wie viel Handwerk in Hightechprodukten steckt.

Stolz auf den Beruf

Ein weiteres Ziel der Kampagne ist es, bei Handwerkern den Stolz auf ihren Beruf zu stärken und ein neues Wir-Gefühl über alle Branchen hinweg zu schaffen. Zum Auftakt der Kampagne wird ein Fernseh- und Kinospot zu sehen sein, der deutlich macht, welche bedeutende Rolle das Handwerk für unsere moderne Gesellschaft spielt. Als zentrale Koordinationsstelle für die gesamte Imagekampagne des Handwerks wird ein Kampagnenbüro eingerichtet. Die Kampagne soll in ihrem mehrjährigen Verlauf verschiedene Botschaften transportieren. Bisher sind nach dem Auftaktjahr 2010 die Themen „Vielfalt“ (2011) und „Lebensnähe“ (2012) geplant.