BÄKO-magazin

Die beste Bäckerin Schleswig-Holsteins

Schleswig-Holstein hat wieder eine Landessiegerin im Bäckerhandwerk. Dominique Krajewski (18) aus Schenefeld hat den Landesleistungswettbewerb der Bäcker gewonne

Schleswig-Holstein hat wieder eine Landessiegerin im Bäckerhandwerk. Dominique Krajewski (18) aus Schenefeld hat den Landesleistungswettbewerb der Bäcker gewonnen. Ihre guten Noten qualifizieren sie für den Bundeswettbewerb im November.An dem Wettbewerb waren acht junge Frauen unter sich. „Wir beobachten schon seit Jahren, dass die Frauen immer stärker werden in diesem Beruf“, erläuterte der Landeslehrlingswart Helmut Börke. Dass aber überhaupt kein Bäcker zum Wettbewerb antreten sei, das sei schon kurios. Unter den 134 schleswig-holsteinischen Jung-Bäckerinnen und -Bäckern, die in diesem Sommer freigesprochen worden sind, sind die Männer mit über 100 immer noch deutlich in der Mehrheit.Brot, Brötchen, Blätterteigpasteten, Plundergebäck, eine Torte, ein Hefezopf: die viefältigen Prüfungsaufgaben hat die Jung-Bäckerin aus Schenefeld mit Bravour gelöst. „An deinem Plunderteig musst du noch ein bisschen arbeiten, aber alles andere ist eine ganz tolle Leistung“, lobte Dr. Udo Pfahl, Studiendirektor der Berufsschule Elmshorn.Pfahl will die Jungbäckerin, die in Elmshorn zur Berufsschule gegangen ist, fit machen für den Bundeswettbewerb Mitte November in Weinheim. Das Angebot kommt für Dominique genau richtig, denn sie hat keine Gelegenheit, in einem Betrieb zu üben. Sie ist auf Arbeitssuche. An dem jährlich stattfindenden Bundeswettbewerb nehmen nur Landessieger mit guter Prüfungszensur teil. „Nur die Beste eines Landes zu sein, das reicht nicht. Sie muss die Prüfung mit einer Zwei oder besser abschließen“, sagte der stellvertretende LIM Börke. Die beste Fachverkäuferin wurde Svenja Werner (21) aus Rendsburg. Sie überzeugte im Kundengespräch, das den größten Anteil am Gesamtergebnis des Wettbewerbs hat. Doch sie verfehlte die Zwei ganz knapp und damit die Eintrittskarte zum Bundeswettbewerb. Mit 13 Jung-Verkäuferinnen haben so viele wie lange nicht mehr an dem Wettbewerb teilgenommen."