BÄKO-magazin

EU-Beihilfen für KMUs

Für Wachstum und Beschäftigung hat die Europäische Kommission Maßnahmen ergriffen, um neu gegründeten und expandierenden kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) finanzielle Unterstützung zu bieten.

Für Wachstum und Beschäftigung hat die Europäische Kommission Maßnahmen ergriffen, um neu gegründeten und expandierenden kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) finanzielle Unterstützung zu bieten. Zu den Maßnahmen zählen auch die Verringerung der Risiken im Zusammenhang mit Darlehen an kleine Unternehmen und eine bessere Erschließung von Risikokapital. Bis 2013 stehen den EU-Finanzierungsinstrumenten über das Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) Mittel in Höhe von 1,1 Mrd. Euro zur Verfügung. Diese sollen EU-weit den KMUs den Zugang zu Krediten und Eigenkapital erleichtern, damit sie wachsen und ihre Betriebe entwickeln können. Finanzierungsinstrumente Die EU-Finanzierungsinstrumente werden im Namen der Kommission vom Europäischen Investitionsfonds verwaltet. Der Fonds arbeitet mit nationalen, regionalen und lokalen Finanzinstituten, darunter Banken, Kreditbürgen und Risikokapitalfonds, zusammen.Daneben gibt es weitere EU Programme, deren Maßnahmen speziell auf KMU abgestimmt sind, sowie Förderdienstleistungen wie etwa das neue „Enterprise Europe Network“.Leichter Zugang Mit den „EU-Informationstagen zu Finanzierungsmöglichkeiten für KMUs“, die in den Hauptstädten aller EU Mitgliedstaaten stattfinden, möchte die Kommission gemeinsam mit den nationalen Finanzinstituten, anderen Einrichtungen sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Möglichkeiten der EU-Finanzierungsinstrumente für KMUs vorstellen. Weiterhin sollen sie ein Forum für den Austausch bewährter Verfahren bieten, mit deren Hilfe KMU leichter Zugang zu Finanzierungsinstrumenten erhalten. Am 18. September stellt die EU-Kommission in Berlin Möglichkeiten der EU-Finanzinstrumente für KMU vor.