BÄKO-magazin

Krise 2009 wirkt nach

Die Zulieferer von Technik und Zubehör für die Back- und Gastrobranche mussten in 2009 insgesamt ein Umsatzminus von knapp 5% verkraften: Das schlechteste Ergebnis seit mehr als zehn Jahren.

Die Zulieferer von Technik und Zubehör für die Back- und Gastrobranche mussten in 2009 insgesamt ein Umsatzminus von knapp 5% verkraften: Das schlechteste Ergebnis seit mehr als zehn Jahren.

 

Dies geht aus einer großangelegten Analyse der Zeitschrift Foodservice (Deutscher Fachverlag) hervor, die für die Top 30 Hersteller von Spülmaschinen, thermischen Geräten und sonstiger gastronomischer Ausstattung ein Umsatzranking mit den entsprechenden prozentualen Veränderungen zum Vorjahr in Heft 11/2010 vorstellte.

 

Umsatzplus erzielen wenige

Demnach melden 70% der Top 30-Unternehmen ein Umsatzminus für das Jahr 2009, 26,7% konnten ein Plus vermelden. Eine Konstellation am Markt dieser Zulieferer-Gruppe, die es in den letzten 20 Jahren nicht gegeben hat. Zu den Wachstumsgewinnern zählen an Nr. 1 die Aichinger GmbH mit einem Plus von 9,5 Mio. Euro, gefolgt von Hobart GmbH (6,5 Mio. Euro) und der Franke Gruppe (2,0 Mio. Euro). Auf Platz 5 der Unternehmen, die selbst im Krisenjahr ein deutliches Wachstum verbuchen konnten, landet die Wiesheu GmbH mit einem Umsatzwachstum um 1,2 Mio. Euro.

 

Problem entschärft sich

Zwar wirken sich die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise in der Investitionsgüterbranche nach wie vor weiter aus, aber die enorm schnell aus der Krise kommende deutsche Volkswirtschaft mindert die Probleme deutlich. Dabei spielt der Export wieder eine entscheidende Rolle: Nicht selten vermelden Firmen statt eines zweistelligen Minus nun im 2. Halbjahr 2010 ein zweistelliges Plus. Die Vorzeichen stehen Ende 2010 auf jeden Fall gut: Ein prognostiziertes Plus von gut 5% relativiert das Minus aus dem Krisenjahr.