BÄKO-magazin

„Elena“ entlastet die Wirtschaft

Aufgrund eines Kompromisses im Vermittlungsausschuss ist es gelungen, den Weg für die Einführung des Elektronischen Entgeltnachweises („Elena“) freizumachen. Damit ist ein weiterer Schritt in Richtung Bürokratieabbau getan.

Ziel des Gesetzes ist es, die Verpflichtung der Arbeitgeber (AG) zur Ausstellung von Papierbescheinigungen abzulösen und durch ein elektronisches Verfahren zu ersetzen. Der Gesetzentwurf sieht zunächst die Umsetzung von sechs Bescheinigungen aus dem Bereich Arbeitslosengeld, Bundeserziehungsgeld und Wohngeld vor.

Ziel der Bundesregierung ist es, das Verfahren schrittweise auszubauen und ab 1. Januar 2015 alle weiteren Auskünfte, Bescheinigungen und Nachweise nach dem Sozialgesetzbuch in das Verfahren einzubeziehen.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg, hob hervor, dass die Einführung neuer Technologien wesentlich zum Bürokratieabbau beitragen kann: „Durch den Einsatz neuer Technologien lässt sich Bürokratie schnell abbauen. Alleine durch das ,Elena’-Verfahren können wir die Unternehmen um mehr als 85 Mio. Euro im Jahr entlasten. Bürokratieabbau ist auch ein wichtiges Konjunkturprogramm."