BÄKO-magazin

Hilfe bei Verdacht auf Bäckerasthma

Bei Anzeichen von Bäckerschnupfen/-Asthma ist fachlicher Rat gefragt. Den bekommt der Bäcker z.B. in der speziell für solche Fälle eingerichteten Bäckersprechstunde der BGN.

Niesen, Nasenjucken, Fließschnupfen oder Hustenanfälle, die hartnäckig immer wieder kommen: Beim Bäcker können das Anzeichen von Bäckerschnupfen oder Bäckerasthma sein. Jetzt ist fachlicher Rat gefragt. Den bekommt der Bäcker z.B. in der speziell für solche Fälle eingerichteten Bäckersprechstunde der BGN.

 

Arbeitsbedingte Erkrankung

Dr. Claus Hölzel von der BGN-Bäckersprechstunde: „Jeder Bäcker kann sich bei uns melden – wenn er den Verdacht hat, dass seine Atemwegsbeschwerden mit der Arbeit zusammenhängen, und er im Beruf bleiben will. Sollte sich der Verdacht einer arbeitsbedingten Erkrankung bestätigen, können wir dem Bäcker auf mehreren Wegen Hilfe anbieten.“

 

Sprechstunde mit Fachleuten

Dazu stehen in der Bäckersprechstunde Fachleute verschiedener Disziplinen bereit. So können alle relevanten Aspekte des Problems von einer Stelle aus angegangen werden. Ein Arbeitsplatzexperte z.B. berät den Bäcker über Möglichkeiten, wie er an seinem Arbeitsplatz belastende Einflüsse vermeiden bzw. verringern kann. Ein Atemwegsspezialist schlägt bei Bedarf eine geeignete medizinische Therapie vor.

 

Dr. Hölzel: „An Bäckerasthma oder Bäckerschnupfen erkrankte Bäcker müssen heute nicht mehr zwangsläufig den Beruf aufgeben. Mit unserem Präventionsprogramm haben wir in den letzten Jahren gute Erfolge erzielt: Mehr als 90% der Bäcker, die dieses Programm durchlaufen haben, konnten im Beruf bleiben.“ Interessierte erfahren mehr zur Bäckersprechstunde sowie die Kontaktdaten unter: www.bgn.de.