BÄKO-magazin

BÄKO Rhein-Ruhr legt zweistellig zu

Die BÄKO Rhein-Ruhr, die im vergangenen Jahr ihr im 100-jähriges Bestehen feiern konnte, hat das Jubiläumsjahr mit einen Rekordumsatz abgeschlossen. Der Gesamtumsatz belief sich auf 71,3 Mio. Euro und lag damit 13,6% über dem des Vorjahres.

Die BÄKO Rhein-Ruhr, die im vergangenen Jahr ihr im 100-jähriges Bestehen feiern konnte, hat das Jubiläumsjahr mit einen Rekordumsatz abgeschlossen. Der Gesamtumsatz belief sich auf 71,3 Mio. Euro und lag damit 13,6% über dem des Vorjahres.

 

Mit einem gewissen Stolz konnte BÄKO-GF Alfons Wendling auf der Generalversammlung der Genossenschaft in Bochum vermelden, dass die BÄKO Rhein-Ruhr im Jubiläumsjahr mit 71,3 Mio. Euro den höchsten Umsatz in ihrer Geschichte erzielen konnte. Ursächlich für diesen Umsatzsprung seien hauptsächlich die Teuerung und die Übernahme der Kunden des ehemaligen Backrings Rhein-Ruhr gewesen. Der Lagerumsatz stieg um 18% von 43,9 auf 52,8 Mio. Euro. Im Streckengeschäft konnte man um 4,8% auf 18,2 Mio. Euro (Vj.: 17,3) zulegen. Wendling bezeichnete diese Entwicklung als „günstig“.

 

Die Zahl der Mitglieder ging um 13 (+7/–20) auf 236 zurück. Seit der Fusion der BÄKOs Rhein-Ruhr und Dortmund-Bochum vor mehr als 10 Jahren sei die Zahl der Mitglieder um die Hälfte zurückgegangen. Mit einem durchschnittlichen Umsatz von 210 Tsd. Euro pro backendem Betrieb liegt die BÄKO Rhein-Ruhr in Deutschland an der Spitze.

 

Der Rohertrag stieg von 6,1 auf 6,9 Mio. Euro. Die Ausgaben für Löhne stiegen durch die Übernahme der Backring-Mitarbeiter um 8,6%, dennoch haben sie nur einen Anteil von 6,7% vom Umsatz und liegen damit unter Vorjahr (7%). Der Jahresüberschuss beträgt 229,6 Tsd. Euro. Nach Einstellung von 120 Tsd. Euro in die Rücklagen verbleibt ein Bilanzgewinn von 109,6 Tsd. Euro. Davon werden nach Zustimmung durch die Versammlung 69,6 Tsd. Euro zur Zahlung einer Dividende (9%) verwendet, 40,1 Tsd. Euro werden in die Ergebnisrücklagen eingestellt. Damit beläuft sich das Eigenkapital auf 6,2 Mio. Euro.

 

Alle Regularien wurden einstimmig gefasst. Aus dem Aufsichtsrat schieden Bernd Siebers, Andreas Graßhoff, Karl Reimann, Jürgen Hinkelmann und Peter Hemmerle. Graßhoff, der dem AR seit 1994 angehört hatte, verzichtete auf eine Wiederwahl. Die anderen vier Kandidaten wurden einstimmig wiedergewählt.

 

Den Abschluss der Versammlung bildete ein hochinteressantes Referat von Prof. Dr. Walter Freund, der zum Thema „Mit handwerklicher Tradition und neuem Wissen die Kundenwünsche erfüllen“ sprach.