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BÄKO Rhein-Main-Limburg legt zweistellig zu

Die BÄKO-Rhein-Main-Limburg schloss das Geschäftsjahr 2008 mit einem Umsatz von 58,8 Mio. Euro ab. Dies bedeutet ein Plus von 10,3% gegenüber dem Vorjahr.

Die BÄKO-Rhein-Main-Limburg schloss das Geschäftsjahr 2008 mit einem Umsatz von 58,8 Mio. Euro ab. Dies bedeutet ein Plus von 10,25 gegenüber dem Vorjahr.

 

Geschäftsführer Olaf Schütz zeigte sich in seinem Rechenschaftsbericht mit dieser Entwicklung zufrieden, denn der Umsatzzuwachs belaufe sich preisindexbereinigt auf ca 2,5%. Dieses gute Ergebnis wurde erreicht, obwohl im Jahr 2008 21 Betriebe schlossen, was einem Umsatz von ca. 660 Tsd. Euro entsprach.

 

In allen Warengruppen mit Ausnahme bei Handelswaren (–0,03%), gab es Umsatzsteigerungen. Die höchsten Zuwächse wurden bei Maschinen/Geräte u. Betriebsstoffen (+26,9%), Mehl (+22,2%) und im Frischdienst (+20,4%) verzeichnet. Bei TK-Produkten legte die Genossenschaft um 9,9% zu, bei Papier & Verpackungen 6,7%, bei Rohstoffen 4% und bei Halbfabrikaten 2,1%. Bei Dienstleistungen wurde ein Plus von 35% registriert. Der Lagerumsatz hat einen Anteil von 80,2%, das Streckengeschäft legte leicht zu und kam auf 19,8%.

 

Im laufenden Geschäftsjahr sieht es bisher noch nicht so gut aus. Bis Ende Mai ist ein Minus von 2,2% aufgelaufen. Da der Preisindex jedoch –4,9% beträgt, hat die BÄKO Rhein-Main-Limburg im Grunde ein Plus von 2,7% erzielt, wie Schütz vortrug. Der GF forderte die Mitglieder zur Konzentration ihrer Umsätze auf die BÄKO auf. Die Kundenumsatzschichtung zeige nämlich, dass mit 111 Kunden (=19,1%) ein Umsatz von 41,7 Mio. Euro getätigt werde, das entspreche 74,3%.

 

Schütz verwies in diesem Zusammenhang auf die hohen Rückvergütungen, die zeigten, dass es sich lohne seine Einkäufe auf die BÄKO zu konzentrieren. Vorstand und Aufsichtsrat haben eine Rückvergütung von 1,7% sowie eine Sonderrückvergütung von 0,8% beschlossen. Dies entspricht einem Betrag von 1,3 Mio. Euro. Hinzu kommt der Kostenersparnisbonus mit 798,4 Tsd. Euro. Ferner wird eine Dividende von 5% gezahlt, was 74,9 Tsd. Euro entspricht. Somit fließen knapp 2,2 Mio. Euro an die Mitglieder zurück.

 

Gute Eigenkapitalquote

 

Vom Jahresüberschuss (347,5 Tsd. Euro) wurden 272,5 Tsd. Euro den Rücklagen zugeführt. Somit verfügt die BÄKO Rhein-Main-Limburg über ein Eigenkapital von mehr als 10 Mio. Euro und kann auf eine Eigenkapitalquote von 71,2% vorweisen, was über dem Durchschnitt vergleichbarer Betriebe liegt.

 

Sämtliche Regularien (Jahresabschluss, Gewinnverwendung, Entlastungen von Vorstand und AR) erfolgten einstimmig. Markus Scholl, Stefan Simon und Manfred Werner wurden einstimmig wieder in den AR gewählt. Klaus Hottum schied altersdedingt aus, Gerhard Zorn wechselt in den Vorstand. Michael Hottum und Volker Burggraf wurden neu in das Gremium gewählt.

 

Ehrungen für Ehrenamtliche, Mitarbeiter und Betriebe

 

Zum Abschluss der Versammlung wurden langjährige Mitarbeiter und Betriebe geehrt. Dirk Lehnhoff (DGRV) ehrte das bisherige AR-Mitglied Klaus Hottum, der u.a. 24 Jahre lang in der Verwaltung der BÄKO tätig war, und das bisherige Vorstandsmitglied Gunter Wick, der sogar auf 26 Jahre Verwaltungstätigkeit kam, mit der Ehrennadel in Gold.