BÄKO-magazin

BÄKO-Zentrale Süd auf sicherem Boden

Die BÄKO-Zentrale Süddeutschland erzielte im Geschäftsjahr 2008 ein deutlich verbessertes Ergebnis und bilanziert eine gute Ertragslage trotz massiver Kostensteigerungen. Auf der Generalversammlung in Neu-Ulm wurde darüber Rechenschaft abgelegt.

Die BÄKO-Zentrale Süddeutschland erzielte im Geschäftsjahr 2008 ein deutlich verbessertes Ergebnis und bilanziert eine gute Ertragslage trotz massiver Kostensteigerungen. Auf der Generalversammlung in Neu-Ulm wurde darüber Rechenschaft abgelegt.

Der geschäftsführende Vorstand Holger Knieling berichtete in seinem Vorstandsbericht von einem um 4,5% (= 28 Mio. Euro) gesteigerten Gesamtumsatz von 646, 8 Mio. Euro. Der Eigenumsatz stieg sogar um 8,7%, während der Zentralregulierungsumsatz immerhin um 2,2% anstieg. Besonders erfreulich: Das Technik-Eigengeschäft erfuhr im vierten Jahr in Folge eine Steigerung, diesmal um 6,9%. „Papier & Verpackung“ legten um 5,5% zu. Eine feste Größe am Markt ist inzwischen „BÄKO BiO“: Der Bio-Brotmarkt hat sich als feste Größe etabliert und das Niveau konnte im Vorjahr gehalten werden. Auch die Eigenmarken trugen mit einer Steigerung von 3% auf 12,7 Mio. Euro in einem insgesamt stagnierenden Handelswarenbereich sehr positiv zur Aufwärtsentwicklung bei.

„Deutlich verbessertes Ergebnis“

Der Jahresabschluss mit einem Überschuss (Bilanzgewinn) von 746 Tsd. Euro ermöglicht die Ausschüttung einer 9%igen Kapitaldividende (= 377 Tsd. Euro) und einer Warenrückvergütung in Höhe von 0,9%. 369 Tsd. Euro stärken die Rücklagen. Die Eigenkapitalquote beträgt 41,1% (Vj.: 36,6%). Die günstige Ertragslage trug dazu bei, die außerordentliche Belastung durch den Abriss des alten Lagers und den Neubau am Standort Nürnberg zu kompensieren. Das 2008 begonnene Projekt soll im Frühherbst 2009 abgeschlossen sein und die Logistik „spürbar voranbringen“. Knieling sprach in diesem Zusammenhang von einer „substanziellen Zukunftssicherung“.

Eine der wichtigsten Aufgaben der Zentrale ist es laut Knieling, das Handwerk bei der professionellen Erschließung von Trendmärkten (Kaffee, Eis, Außer-Haus-Markt u.a.) zu unterstützen: „Die BÄKOs bieten Werkzeuge an, die im sich verschärfenden Wettbewerb dabei helfen, die Zukunft erfolgreich zu gestalten.“

Weitere Inhalte in Kürze:

Die Firmentochter Eisunion hat mit fünf Niederlassungen ihre marktführende Position 2008 verteidigt.

Die BAKO Hungaria Kft. war zwar 2008 vom drastischen Währungsverfall in Ungarn betroffen, konnte aber durch die Übernahme von zwei Wettbewerbern ihre Marktbedeutung deutlich steigern und ist nun flächendeckend lieferbereit. 2009 hat sie dadurch die Marktführerschaft im ungarischen Backbedarfsmarkt übernommen.

Die Fachmesse Südback in Stuttgart habe mit einem Besucherplus von 10% ihre Position weiter gefestigt. Die BÄKO ist dort mit einem Anteil von 90% eindeutiger Besuchermagnet.

Das interne Weiterbildungsprogramm „BÄKO-Forum“ wird mittlerweile von 150 Kundenbetreuern genutzt und erweist sich zunehmend als „Erfolgsmodell“.

Die positive Bilanz des 20. BÄKO-Workshops in Berlin bestärke die Verantwortlichen darin, diesen auch weiterhin auf hohem Niveau zu realisieren – so beispielsweise schon im kommenden November in Hamburg.

Aus dem Aufsichtsrat schieden turnusgemäß Josef Baader, Karl-Heinz Hoffmann, Walter F. Knittel und Wolfgang Rhein aus. Ihre Wiederwahl erfolgte einstimmig. Bernd Neubauer, der vormalige GF der BÄKO Mittelbaden, ist in Ruhestand gegangen und stand somit nicht zur Wiederwahl zur Verfügung. Den vakanten Platz nimmt Fritz Trefzger, Obermeister der Bäckerinnung Lörrach ein.

„Die Gemeinschaft ist nur so stark, wie sie sich selbst macht“ – mit diesen Worten verabschiedete ARV Karl-Heinz Hoffmann die Mitglieder und Gäste; gleichzeitig lud er für den 7./8. Juni 2010 zur nächsten Generalversammlung in seine Heimatstadt München ein.