BÄKO-magazin

BÄKO Gruppe Nord knüpft Qualitätsnetzwerk

Die Generalversammlung der BÄKO-Zentrale Nord in Hamburg stand in diesem Jahr unter dem Motto „BÄKO Gruppe Nord: Das 360° Qualitätsnetzwerk“.

Die Generalversammlung der BÄKO-Zentrale Nord in Hamburg stand in diesem Jahr unter dem Motto „BÄKO Gruppe Nord: Das 360° Qualitätsnetzwerk“. Der Aufsichtsratsvorsitzende Peter Becker und der geschäftsführende Vorstand Lutz Henning machten in ihren Reden deutlich, was sie darunter verstehen.

 

Henning beschrieb dazu die sachgerechte Verbindung unterschiedlicher Kompetenzfelder und Leistungspotenziale, verwies u.a. auf EDV-Dienstleistungen, die aktive Interessenvertretung gegenüber Politik, Verbänden und Aufsichtsbehörden sowie die Pflege intensiver Geschäftsbeziehungen zu Lieferanten weltweit, Banken und Verbundgruppen– „orientiert an den Bedürfnissen der Backbetriebe und der BÄKO“.

 

„Die BÄKO als klassisches Verbundsystem über drei Stufen mit seinem hohen Maß an Mitspracherecht und Mitverantwortung weist eine hohe Leistungsfähigkeit auf. Jedoch ist die Gruppe immer nur so stark wie ihr schwächstes Glied“, mahnte Peter Becker. Weiterhin gelte es, durch Verschmelzungen und unternehmerische Gestaltung zu marktoptimalen Einheiten zu kommen.

 

Qualitätsinvestitionen auf allen Ebenen

Die BÄKO-Zentrale Nord musste 2009 einen Umsatzrückgang auf 688 Mio. Euro hinnehmen, wobei 5 der 7% des Rückgangs auf Preisentwicklungen zurückzuführen sind. Im Eigengeschäft wurden rd. 232 Mio. Euro erwirtschaftet (Lager: 106 Mio Euro; Strecke: 126 Mio. Euro). Die Bilanzsumme stieg um 1,7% auf 55 Mio. Euro. Die Regionalgenossenschaften der BÄKO Gruppe Nord erzielten einen kumulierten Umsatz von 1,023 Mio. Euro. Das bisherige Jahr 2010 weist einen drastisch erhöhten Preisindex auf. Auch deshalb erwartet die Zentrale ein leicht verbessertes Umsatzergebnis (per Ende August: +1,5%).

 

Lutz Henning hob in seinem Vorstandsbericht für das Geschäftsjahr 2009 u.a. folgende Aspekte hervor:

Zertifizierung nach IFS-Standard Logistik auf „höherem Niveau“ und Bildung eines Arbeitskreises „Qualitätssicherung.

Erfreuliche Entwicklung der BÄKO-Eigenmarken mit einem mengenmäßigen Plus von 5%.

Ausweitung des Leistungspakets der Gruppe durch u.a. BÄKO-Qualitätsallianz und BÄKO-Backkultur.

Zunehmend nachhaltiges Handeln in vielen Geschäftsbereichen.

 

Kennzahlen 2009

Umsatz: 688 Mio. Euro (–7%)

Bilanzgewinn: 708,3 Tsd. Euro

Dividende: 6% (263,7 Tsd. Euro)

Eigenkapitalquote: 34,8%

Mitglieder: 26 (–1)

 

Die Mitglieder stimmten dem Gewinnverwendungsvorschlag zu, eine Dividende von 6% (263,7 Tsd. Euro) auszuzahlen. 200 Tsd. Euro werden in die gesetzlichen, 244,6 Tsd. Euro in andere Ergebnisrücklagen eingestellt. Die Ausschüttungen an die Mitglieder aus dem operativen Geschäft betrugen 2009 rd. 7,6 Mio. Euro.

 

Stabile Verhältnisse im AR

Hubertus Erner, der dem Aufsichtsrat der BÄKO-Zentrale Nord seit 2003 angehört hatte, legte sein Mandat aufgrund des Ausscheidens aus dem neuen AR der fusionierten BÄKO Weser-Ems-Mitte nieder. Einstimmig wiedergewählt wurden die AR-Mitglieder Uwe Brünslow, Klaus-Peter Gerbracht, Ben Hartmann, Matthias Retzlaff und Bernd Rott. Auch die Erhöhung der Aktivkreditgrenze (von 9 auf 12 Mio. Euro) und Satzungsänderungen zu Höhe und Anzahl von Mehrstimmrechten und Geschäftsanteilen wurden in Hamburg verabschiedet.