BÄKO-magazin

Fernsehtipps der Woche

Samstag, 29. April 2017

Wissen macht Ah! Käsefüßekuchen (Jugendprogramm)

Heute heißt es im Studio: Backschürzen an, Kochmützen auf - und Nase zuhalten! Shary und Ralph backen Käsefüßekuchen. Aber keine Sorge - dieser Kuchen stinkt nicht! Warum er trotzdem so heißt, und wie man ihn herstellt, erfahrt ihr von unseren beiden Hobby-Bäckern.

Sonntag, 30. April 2017

ZDFzeit Wie gut ist unser Kaffee?

Nelson Müller im großen Kaffee-Test: Kann Filterkaffee aus dem Discounter mit Markenware mithalten? Ist Nespresso nur teuer oder doch auch einfach gut? Und wie viel Kaffee ist noch gesund?
Kaffee - fast 90 Prozent aller Deutschen trinken ihn, rund 70 Milliarden Tassen pro Jahr. Aber welcher Kaffee ist wirklich gut? Und was passiert, wenn man wochenlang nur noch Kaffee trinkt? Nelson Müller testet das beliebteste Getränk der Deutschen.
Die Deutschen lieben Kaffee, besonders preiswerten Filterkaffee: Das Pfund kostet im Discounter mitunter weniger als drei Euro - Markenprodukte kosten dagegen mehr als acht Euro. Aber welcher schmeckt wirklich gut? Nelson Müller lässt in einem großen Vergleichstest erschmecken, welcher Filterkaffee sein Geld wert ist.
Die echten Experten können die Qualität eines Kaffees schon an den Bohnen erkennen: Sie unterscheiden acht verschiedene Handelskategorien - nichts davon steht auf unseren Packungen. Auch beim Röstverfahren gibt es qualitative Unterschiede. Je nach Verfahren, enthält der Kaffee am Ende mehr Chlorogensäure und mehr Acrylamide - beides schädliche Nebenprodukte der Röstung, die unbedingt vermieden werden sollten. "ZDFzeit" untersucht die beliebtesten Kaffees der Deutschen auf ihre Inhaltsstoffe und nennt die Produkte mit der höchsten Belastung.
Seit Jahren boomen Kaffee-Pads und Kapseln, bei denen für ein Pfund fast 30 Euro verlangt werden. Nelson Müller erklärt, wie es die Industrie mit trickreichem Marketing und durch die Bequemlichkeit der Deutschen geschafft hat, für das gleiche Produkt den Preis zu verzehnfachen und dabei noch der Umwelt durch viel Verpackung zu schaden. Doch es gibt Alternativen. Ob diese geschmacklich mithalten können, zeigt der Film.
Kaffee wird seit langem mit gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht: Er wirke harntreibend, schädige das Herz, verfärbe Zähne und habe eine aufputschende Wirkung. Dem kleinen Espresso werden die meisten dieser Nachteile abgesprochen - was davon ist Wahrheit, was Legende? In einem Experiment sollen Freiwillige unter medizinischer Beobachtung nur Kaffee als Flüssigkeit zu sich nehmen. Wie der Körper reagiert und ab wann Kaffee wirklich schädlich ist - diesen Fragen geht Nelson Müller auf den Grund.
Die Sendung "Wie gut ist unser Kaffee?" setzt die Dokumentationsreihe zu Ernährungsthemen mit Nelson Müller fort und informiert über Herkunft und Qualität unserer Lebensmittel.

Essen vom Fließband In der Brotfabrik

Vom Weizen über die Mühle und Fabrik bis hin zum fertigen Brot - ZDFinfo zeigt, wie Toastbrot hergestellt wird. Dabei gibt es einige Überraschungen.
Britische Großbäckereien produzieren rund 12 Millionen Brote am Tag. ZDFinfo schaut hinter die Kulissen der Massenfertigung von beliebten Nahrungsmitteln. Die Dokumentation begleitet den Produktionsprozess 24 Stunden lang, vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt.
Sie liefert dazu spannende Hintergrundinformationen - gemeinsam mit Historikerin Ruth Goodman, die die geschichtliche Bedeutung der Nahrungsmittel beleuchtet.

ZDFzeit Wie gut sind Billig-Bäcker?

Sie heißen Backshop, Back-Factory oder Backwerk. Allesamt Billig-Bäcker. Wie kommen die niedrigen Preise zustande, wie ist die Qualität und was macht sie für uns Kunden so attraktiv?
In den Filialen der Discount-Bäckereien macht eine Person meist alles allein: aufbacken, verkaufen und Brötchen belegen. Leiden darunter nicht Hygiene und Sorgfalt? Und wie groß ist die Auswahl? Nelson Müller gibt Antworten auf Fragen rund um das Phänomen Billig-Bäcker.
In den 50er Jahren gab es noch 55 000 Handwerksbäcker in West-Deutschland, heute sind es nur noch etwa 12 000 im ganzen Bundesgebiet. Auf vier Prozent der Bäcker entfallen 65 Prozent des Gesamtumsatzes. Bei ihnen laufen in riesigen Stückzahlen die Backwaren vom Band. Die halb fertig gebackenen Brote und Brötchen werden dann in den Filialen oder im Discounter nur noch aufgebacken und als "frisch gebacken" verkauft.
Einer der Hauptakteure ist Harry Brot. Die Firma stellt nicht nur Teiglinge her, sie betreibt nebenbei auch den Discount-Bäcker Back-Factory - als Franchise-Modell. Brötchen sind bei den boomenden Selbstbedienungs-Bäckern um bis zu 50 Prozent billiger als beim örtlichen Bäckermeister, gerade einmal 15 Cent werden verlangt. Frisch belegte Brote kosten weniger als einen Euro, auch den Kaffee gibt es zum Niedrigstpreis.
Aber was bekommen die Kunden beim Discount-Bäcker eigentlich für ihr Geld? Etwa minderwertige Ware? Oder arbeiten sie einfach nur effizient? Und wie schneidet das Angebot in puncto Geschmack ab?
Nelson Müller präsentiert die Erkenntnisse in seiner Reihe bei "ZDFzeit". Er zeigt die Tricks der Back-Industrie, erklärt, wie Handwerksbäcker arbeiten, gibt Tipps zum täglichen Einkauf und bewertet das Für und Wider der boomenden Billig-Bäcker.

Der Back-Rebell

Jochen Gaues ist Bäcker mit Leib und Seele. 20 Tonnen Mehl gehen pro Woche durch seine Hände. Seine Teige sind nicht maschinengängig - ganz ohne Zusätze. Und das kommt an.
Mehr als 60 Ein- bis Drei-Sterne-Köche in Deutschland schwören auf das Brot des Bäckers aus Hannover. Diplomatie und "kleine Brötchen backen" sind nicht sein Metier. Gerade bei den Behörden wie dem Ordnungsamt hat er nicht nur Freunde.

Deutschlands große Clans: Die Tchibo-Story

Statistisch gesehen trägt heute jede zweite Deutsche einen BH, jeder vierte Deutsche eine Unterhose von Tchibo. Die Marke steht schon lange nicht nur für Kaffee, sondern für vieles andere mehr.
Es ist eines der größten deutschen Einzelhandels- und Konsumgüterunternehmen, das längst auch international tätig ist. Doch nur wenigen ist bekannt, dass es eine Familie namens Herz gibt, die hinter dem Konzern steht und dabei völlig zerstritten ist.
Begonnen hat alles mit dem Hanseaten Max Herz, der schon in den 20er Jahren in der Hamburger Speicherstadt "in Kaffee machte". Der gelernte Rohkaffeehändler stellte nach der Weltwirtschaftskrise die Importfirma seines Vaters Walter Herz wieder auf die Beine. Die Geschäftskontakte des 1905 geborenen Max überstanden den Krieg und waren nun "Gold w 0 ert". Gemeinsam mit dem armenischstämmigen Geschäftspartner Carl Tchilling-Hiryan grü ndete er 1949 das zukunftsträchtige Unternehmen. Vom Partner, der wenig später wieder ausstieg, blieb nur der Namensteil "Tchi", der zusammen mit der Silbe "bo" aus "Bohne" den ungewöhnlichen Firmennamen ergab.
Max Herz, die Gründerfigur, war ein Patriarch, wie er im Buche steht: ein hanseatischer Kaufmann, mit Ideen und Spleens, die Wirtschaftsgeschichte schreiben sollten. Der Film beschreibt neben dem Aufstieg des Familienunternehmens Tchibo den erbitterten Kampf um den Kaffeemarkt, bei dem sich Herz vor allem mit seinem Konkurrenten Jacobs aus Bremen so manche Schlacht lieferte.
1965 starb der Patriarch Max Herz überraschend an einem Herzinfarkt. In seinem Testament bestimmte er, dass "zwei seiner fähigsten Jungen" die Firma übernehmen sollten - aber wen meinte er damit? Günter, Joachim, Michael oder Wolfgang? Und was ist mit der Jüngsten, Daniela?
Eine Fehde unter den Geschwistern entbrennt, die zunächst Günter Herz für sich gewinnen kann. Als neuer Tchibo-Chef macht er das Unternehmen zu einem Versandhändler mit 800 Filialen und 20 000 Depots bei Bäckereien und Supermärkten, schluckt den Konkurrenten Eduscho und erreicht bald vier Milliarden Euro Umsatz und zahlreiche lukrative Beteiligungen. Doch Günter, der zwar das kaufmännische Geschick seines Vaters, nicht aber dessen Charme geerbt hat, ist nicht unumstritten. 2001 geht der Familienstreit in die nächste Runde, Günter und Daniela Herz werden mit vier Milliarden Euro ausbezahlt.
Nach dem tragischen Tod Joachims - er wird beim Baden von einer Schiffsschraube erfasst - übernehmen Michael und Wolfgang gemeinsam die Geschäfte in ihrer Norderstedter Holding. Den Autoren ist gelungen, viele unbekannte Aufnahmen, darunter einen bislang ungezeigten Film über Max Herz, zusammenzutragen. Aber auch alte Werbefilme aus der "Wirtschaftswunderzeit" sowie den 60er und 70er Jahren, an die sich viele Zuschauer noch erinnern werden, machen das Firmen- und Familienporträt zu einem unterhaltsamen und spannenden Bilderbogen der Zeitgeschichte.

Dienstag, 02. Mai 2017

Lust auf Backen Tartes

Ein knusprig gebackener Mürbeteigboden kombiniert mit frischem Obst, süßen Frucht-, Vanille- oder Schokocremes - Tarte, die Kuchenspezialität aus Frankreich. Hannes Weber stellt in „Lust auf Backen“ seine Lieblingstartes vor und bereitet gemeinsam mit Moderatorin Heike Greis eine Birnen-Schokolade-Tarte und Tarte brûlée zu.

Mittwoch, 03. Mai 2017

Wie sinnvoll sind Diäten?

Low Carb, Steinzeitessen, Trennkost oder Friss-die-Hälfte – kaum eine Ernährungsform, die nicht schon als die neue Super-Diät gehandelt wurde. Trotzdem ist ein Großteil der Deutschen und Franzosen übergewichtig. Denn die meisten Schlankheitskuren führen nur kurzfristig zum Erfolg. Der Jojo-Effekt sorgt dafür, dass wir die verlorenen Pfunde schnell wieder auf den Hüften haben. Wie sinnvoll sind Diäten also?
„Xenius“ gibt einen Überblick über Diät-Trends und Schönheitsideale. Ab wann gilt man als übergewichtig? Funktioniert Abnehmen durch Hypnose? Und leben dicke Menschen vielleicht sogar gesünder? Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard treffen die Ernährungsmedizinerin Anne Fleck. Sie weiß, welche Rolle Veranlagung und Psyche beim Abnehmen spielen und zeigt ihnen nicht nur, wie man sich fit hält, sondern auch wie man sich so ernährt, dass eine Diät gar nicht erst nötig wird.

Samstag, 06. Mai 2017

Unser Dorf hat Wochenende: Kirchheilingen

Kirchheilingen im Thüringer Unstrut-Hainich-Kreis ist ein lebenswertes Dorf für Jung und Alt. So gibt es einen Kindergarten, eine Gemeinschaftsschule, einen Zahnarzt, eine Physiotherapie, eine Allgemeinärztin. Selbst eine Sparkassen-Filiale hat das Dorf noch und eine Bäckerei.

Sonntag, 07. Mai 2017

Brot - Macht es uns krank?

Seit über 10.000 Jahren essen wir Brot. Es ist eines unserer ältesten Grundnahrungsmittel. Trotzdem klagen seit einigen Jahren immer mehr Menschen, dass sie Brot nicht mehr vertragen. Was ist passiert? Sitzen wir einem Zeitgeist-Phänomen auf, das eine „Ernährungshysterie“ hervorgebracht hat? Oder steckt mehr dahinter?
Wissenschaftler vermuten es jedenfalls. Denn unter einer Zöliakie, einer Gluten-Unverträglichkeit, leidet nur ein Prozent der Bevölkerung. Sie vertragen das Klebereiweiß nicht, das in einigen Getreide-Arten vorkommt. Aber viel mehr Menschen haben Beschwerden, die denen einer Zöliakie ähneln, etwa Durchfall oder Erbrechen.
Doch zur großen Überraschung der Forscher ist nicht immer das Gluten der Übeltäter. Es scheinen andere Inhaltsstoffe im Getreidekorn dafür verantwortlich zu sein. Einen davon hat ein internationales Wissenschaftlerteam bereits entdeckt: das sogenannte ATI, pflanzeneigene Abwehrstoffe. Was der Pflanze hilft, kann uns krank machen. Wie können wir uns davor schützen? Die Antwort könnte in alten Getreidesorten und traditioneller Backkunst zu finden sein. Auf ONE früher Einsfestival

Terra X: Die Geschichte des Essens – Dessert

Warum essen wir, was essen wir, und wie war die Entwicklung? Sternekoch Christian Rach begibt sich auf eine Reise durch die Kulturgeschichte des Kochens und des Essens.
Die Fähigkeit, Speisen auf dem Feuer zuzubereiten, ist so alt wie die Menschheit. Doch bis zu den Menüs, wie wir sie heute kennen, hat es Jahrtausende gedauert. Jede Zeit hatte ihre Rezepte, Zutaten und Techniken. Christian Rach stellt sie vor.
Ernährungsexperten sind die Nachspeisen suspekt: Sie gelten als dekadent, unnötig und in größeren Mengen sogar als schädlich. Aber genau das ist es ja, was Süßspeisen so reizvoll macht. Christian Rach begibt sich auf die Reise durch die Geschichte von Kuchen und Pudding, Pralinen und Schokolade.
Unsere Vorstellung von Nachtisch oder Dessert entwickelt sich erst im 17. Jahrhundert an den Höfen Frankreichs. Vorher isst man in gehobenen Kreisen Europas noch "Buffet-Stil": Alles kommt auf einmal auf den Tisch, süß und salzig werden nicht getrennt. Ein Großteil der Buffets ist ohnehin gesüßt, denn Zucker gilt als gesund. Man süßt auch Taubenragout, Nieren-Pudding, Austern oder Fisch. Dann wandelt sich der Geschmack. Man geht dazu über, Süßes und Salziges zu trennen. Und allmählich entwickelt sich ein eigener letzter, ausschließlich süßer Gang: unser Dessert.
Seit die Kreuzritter im 12. Jahrhundert den Zucker aus dem Nahen Osten mitbrachten, ist er ein Prestigeobjekt, das anfangs sogar in Gold und Silber aufgewogen wird. Der industrielle Anbau von Zuckerrohr in der Karibik macht den Zucker preiswerter, doch er bleibt ein Zeichen von Wohlstand und Macht. Zuckerbäcker und Patissiere gelten in der Renaissance als Künstler und gestalten die Tafeln der Adligen mit ihren Zuckerkreationen. Die größten Zucker-Extravaganzen leistete sich die Handelsstadt Venedig. Prominente auswärtige Gäste und Herrscher werden mit süßen Festmahlen beeindruckt. Es gibt Zucker-Skulpturen von Päpsten, Königen, Kardinälen, Göttern und Tieren, und bisweilen werden ganze Gedecke täuschend echt aus Zucker geformt. Praktisch: Zerbrach ein Teller oder eine Gabel, konnte man die Reste gleich verspeisen.
Pudding, die deutsche Süßspeise schlechthin, hat ihren Namen eigentlich von einer Fleischspeise, die schon die alten Griechen kannten. In Italien nannte man sie "Budino", in Frankreich "Boudain". Das bedeutete ursprünglich: "Wurstteig im Darm". Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Füllung des Darms süß. Und dann wurde der Darm durch ein Tuch oder eine Blechform ersetzt. Der Name Pudding ist geblieben.
Christian Rach testet eines der ältesten erhaltenen Kuchenrezepte der Welt. Um etwa 1400 vor Christus von den Sumerern in Keilschrift niedergeschrieben und durchaus schmackhaft. In Tirol versucht er sich als "Eisschnellläufer". Auch im alten Rom trank man schon eisgekühlte Getränke. Kaiser Nero liebte wohl gecrushtes Eis mit Sirup, den antiken Smoothie. Und er hatte gleich mehrere Sklaven abgestellt, ihm das begehrte Eis zu besorgen. Nicht nur der Kaiser, auch andere reiche Bürger, sogar Fischhändler verfügten über solche Läufer, die gepresste Schneeblöcke aus den nahe gelegenen Bergen und den Alpen in die Stadt brachten. Christian Rach geht auch der Frage nach, was es mit den "Kaffeepolizisten" auf sich hatte, die Friedrich der Große in den Straßen Preußens schnüffeln schickte, und warum Schokolade so lange als suspekt galt.
Die Reihe berichtet Wissenswertes, Skurriles und Amüsantes aus den Küchen der Zeiten. Christian Rach erlebt selbst, was es hieß, ein steinzeitlicher, mittelalterlicher oder neuzeitlicher Koch zu sein. Bei manchem ist es schade, dass es in Vergessenheit geriet, anderes dagegen ist aus gutem Grund wieder vom Herd verbannt worden.