BÄKO-magazin

Attraktive Vergütung für Jungbäcker

Der ZV hat sich erfolgreich für den Bäckernachwuchs eingesetzt. Mit dem neuen Tarifvertrag ist ein erster Meilenstein auf dem Weg zur Attraktivitätssteigerung des Bäckerberufes gelungen.

Wenig Geld verdienen im Bäckerhandwerk? Die Zeiten sind vorbei. Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks hat sich erfolgreich für den Bäckernachwuchs eingesetzt. Mit dem neuen Tarifvertrag ist ein erster Meilenstein auf dem Weg zur Attraktivitätssteigerung des Bäckerberufes gelungen, der auch den Beifall der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten findet.

 

Neuer Tarifvertrag

Der neue Tarifvertrag sieht vor, die unterschiedliche Vergütung der Auszubildenden in Ost und West schrittweise abzuschaffen. Folgende Auflistung zeigt die Lohnerhöhung auf:

 

West bisher: 1. Lehrjahr 385 Euro, 2. Lehrjahr 470 Euro, 3. Lehrjahr 580 Euro

West neu: 1 Lehrjahr 400 Euro, 2. Lehrjahr 500 Euro, 3. Lehrjahr 600 Euro

 

Ost bisher: 1 Lehrjahr 345 Euro, 2. Lehrjahr 375 Euro, 3. Lehrjahr 450 Euro

Ost 2010: 1 Lehrjahr 360 Euro, 2. Lehrjahr 420 Euro, 3. Lehrjahr 500 Euro

Ost 2011: 1 Lehrjahr 380 Euro, 2. Lehrjahr 460 Euro, 3. Lehrjahr 550 Euro

Ost 2012: 1 Lehrjahr 400 Euro, 2. Lehrjahr 500 Euro, 3. Lehrjahr 600 Euro

 

„Künftig wird es vor allem darum gehen, trotz des starken Geburtenrückgangs genügend motivierte und qualifizierte Nachwuchskräfte für unser Bäckerhandwerk zu begeistern“, so Peter Becker, Präsident des ZV.

 

Abwanderung eindämmen

Der Hauptgeschäftsführer des ZV, Rechtsanwalt Amin Werner, weißt darauf hin: „Die deutsche Einheit muss sich auch in der Ausbildungsvergütung niederschlagen. Nur so können wir die Abwanderung junger Menschen aus den neuen Bundesländern eindämmen.“ Dass Bäcker ein Beruf mit Zukunft ist, präsentiert auch die Kampagne „Back Dir Deine Zukunft“.