BÄKO-magazin

Klasse(n)-Reportagen gesucht!

Das BÄKO-magazin und die Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF). suchen die „Brot-Reporter“ unter den Azubis: Für die besten Reportagen über Getreide, Mehl und Brot winken Preise

Das BÄKO-magazin und die Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF). suchen die „Brot-Reporter“ unter den Azubis: Für die besten Reportagen über Getreide, Mehl und Brot winken Preise in Höhe von insgesamt 2.000 Euro! Wir wenden uns damit ganz besonders an alle Fachlehrerinnen und Fachlehrer an Berufsbildenden Schulen und an die Ausbilder in den Backbetrieben, die mit ihren Azubis die „Getreidekette“ einmal fachlich, spannend und kreativ – aus journalistischem Blickwinkel – bearbeiten wollen.Viel stand in der letzten Zeit in den Medien über Brot geschrieben – und nicht immer war das alles richtig. Was liegt näher, als einmal eine Reportage aus der Sicht derjenigen zu schreiben, die gerade lernen, was in den Betrieben passiert? Dabei geht es nicht nur um den Bäcker, sondern um die ganze Getreidekette von den Landwirten über die Müller bis zu Verkäuferinnen und Kunden bzw. Verbrauchern, die immer mehr in den Mittelpunkt öffentlichen Interesses rückt.Deshalb können Sie und Ihre Azubis bzw. Schüler bei unserem Wettbewerb zu jedem der vier Themen eine Reportage einschicken – die beste Reportage zu jedem Thema gewinnt 333 Euro. Zusätzlich gibt es noch einen Sonderpreis von 666 Euro für die beste Reportagen-Serie, die alle vier Themen der Getreidekette abdeckt (Teilnahmebedingungen).Die Klassen-Reportage als ProjektideeGerade in der Berufsschule können solche Reportagen als Projekt für handlungsorientiertes Lernen ideal umgesetzt werden, wenn die Getreidekette als Lernfeld fächerübergreifend bearbeitet wird. Dr. Christine Siekmann-Steffens bildet an der Uni Bonn Lehramtsstudenten für das Berufsfeld „Ernährung und Hauswirtschaft“ aus. Sie plädiert dafür, entsprechend der neuen Rahmenlehrpläne für ganzheitlich orientierten Unterricht in der Berufsschule die geforderte Handlungskompetenz praxisnah zu entwickeln (Interview). Konkret bedeutet dies: Ist ein Schüler oder Azubi vor die Aufgabe gestellt, eine Reportage über ein Thema aus der Getreidekette zu verfassen, muss er sich dem Thema ganzheitlich nähern. Er muss über die theoretische Wissensebene hinaus persönlichen Kontakt mit Menschen aufnehmen, die beruflich mit dem Thema verbunden sind. Er muss Hintergründe und Umstände recherchieren und vor Ort gewesen sein, um konkrete Situationen zu beschreiben und zu verstehen. All dies führt letztlich zum echten Verständnis der Materie und darüber hinaus zur Fähigkeit, die bearbeiteten Strukturen einzuordnen und ähnliche Strukturen zu bewerten.Natürlich sind Schüler bzw. Azubis keine Reporter. Um sie auf das Schreiben einer Reportage vorzubereiten, wurde ein Leitfaden entwickelt. In ihm finden Lehrer und Ausbilder das wichtigste Handwerkszeug für die Erstellung einer Reportage. Die Arbeitsblätter mit den Leittexten sind auf der kostenlosen Arbeits-CD der GMF als Druckvorlagen enthalten, zusammen mit praktischen Tipps für Lehrende und Lernende: Einfach per per Post bestellen bei der GMF, Postfach 300165, 53181 Bonn oder eine E-Mail mit den entsprechenden Angaben schicken an info@gmf-info.de (Betreffzeile „Reportagen-CD“)."