BÄKO-magazin

Wissensintensive Dienstleistungen werden prämiert

Das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium hat einen Förderwettbewerb „Wissenswirtschaft.NRW" im Rahmen des NRW-EU Ziel 2-Programms „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung 2007–2013" (EFRE) gestartet.

Das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium hat einen Förderwettbewerb „Wissenswirtschaft.NRW" im Rahmen des NRW-EU Ziel 2-Programms „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung 2007–2013" (EFRE) gestartet. Unter dem Motto „Gesucht: Die besten wissensintensiven Dienstleistungen in der Wertschöpfungskette" will das Land Projektideen fördern, die wissensintensive Dienstleistungen entwickeln und anwenden. Im Mittelpunkt stehen auf Unternehmen ausgerichtete Dienstleistungen, denen ein hoher Grad an Wissensintensität zugrunde liegt.Wissensintensive Dienstleistungen spielen für den wirtschaftlichen Erfolg eine immer größere Rolle. Dies gilt insbesondere auch für die klassische Produktion, bei der intelligente Verknüpfungen von Produkten und Dienstleistungen entscheidend sind. „Wer es heute versteht, Wissen entlang der Wertschöpfungskette mit Dienstleistungen oder Produktion zu verknüpfen, hat beste Chancen, international wettbewerbsfähig zu bleiben", erklärte Wirtschaftsministerin Christa Thoben die Intention.Mit dem „Wettbewerb Wissenswirtschaft.NRW" hat sich die Landesregierung deshalb das Ziel gesetzt, wissensintensive Dienstleistungen in Nordrhein-Westfalen zu stärken. Insgesamt stehen bis zu 12,5 Mio. Euro aus dem Europäischen Regionalfonds und Mitteln des Landes zur Verfügung. Projektskizzen für den Wettbewerb können bis spätestens zum 22. August 2008 eingereicht werden. Die Auswahl der Projekte erfolgt durch eine Expertenjury bis zum 28. November 2008.Der Förderwettbewerb „Wissenswirtschaft.NRW" richtet sich an die gesamte nordrhein-westfälische Wirtschaft. Bewerben können sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU), sonstige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, sofern sie sich im Verbund mit KMU beteiligen, sowie Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen. Die vorgeschlagen Projekte müssen einen unmittelbaren Transfer zu Unternehmen erzielen können und die Projektergebnisse in Nordrhein-Westfalen verwertet werden.Weitere Informationen unter www.ziel2-nrw.de