BÄKO-magazin

„Den ganzen Menschen würdigen"

Der bundesweit bedeutende Preis im Bereich der Beruflichen Bildung – der „Georg-Schulhoff-Preis für vorbildliche Ausbildung“ – geht in diesem Jahr an den Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks.

Der bundesweit bedeutendste Preis im Bereich der Beruflichen Bildung – der „Georg-Schulhoff-Preis für vorbildliche Ausbildung“ – geht in diesem Jahr an den Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks.

 

Die im Oktober 2009 gestartete Nachwuchs-Werbekampagne des Verbands, die Aktion „Lehrling des Monats“ bilde „den hohen Stellenwert der dualen Ausbildung im Handwerk in beispielhaft gelungener Weise ab. Sie würdige nicht nur herausragendes fachliches Können der Nachwuchskräfte, sondern 'den ganzen Menschen', der sich auch für die Gemeinschaft einsetze“ begründete der Vorsitzende der auslobenden Stiftung und Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf, Prof. Wolfgang Schulhoff, im Rahmen eines Festaktes die Preisverleihung.

 

Aus Neugier wird Wissen

Weiter erklärte Schulhoff, dass der wichtigste nachwachsende Rohstoff, den unser Land zu bieten hat, Philipp, Aische oder Igor heißt und unter 20 Jahre alt ist. „Die Veredlung von Neugier zu Wissen, von Beobachtung zu Verstehen, von Nachmachen zum Können ist das, was Deutschland groß gemacht hat und was in jeder Generation gelingen muss. Der Bäckerverband weist den Weg, wie eine große Handwerksbranche an diesem Ziel erfolgreich arbeiten kann“, fasste Schulhoff seine Laudatio zusammen.

 

Der stv. LIM Bernd Rott betonte in seiner Dankesrede, dass die von den Medien bestens angenommene Aktion „Lehrling des Monats“ der Öffentlichkeit deutlich macht, welchen hohen Stellenwert das Bäckerhandwerk seinen künftigen Leistungsträgern bereits jetzt beimisst. Die Preisverleihung fand im Anschluss an die Sommer-Vollversammlung der Handwerkskammer statt.

 

Aus der Jurybegründung

„Zum einen präsentiert die Aktion 'Lehrling des Monats' des Rheinischen Bäckerverbands junge Menschen, die bereits während der Ausbildung mit hervorragenden Kenntnissen und Fertigkeiten sowie entsprechend guten berufsschulischen Leistungen aufwarten können. Zum anderen ist das bei vielen Jugendlichen vorhandene ehrenamtliche Engagement erklärtermaßen ein wichtiges Nominierungs-Kriterium für Auszubildende mit Chancen auf einen Erfolg im Rahmen der Kampagne.“