BÄKO-magazin

Optimistisch ins neue Jahr

Die Hälfte der Bevölkerung geht mit Hoffnungen in das Jahr 2008. Damit hat sich der Stimmungsaufschwung, der 2005 eingesetzt hatte, gefestigt. Ende des Jahres 2004 waren nur 38% der Bevölkerung optimistisch.

Die Hälfte der Bevölkerung geht mit Hoffnungen in das Jahr 2008. Damit hat sich der Stimmungsaufschwung, der 2005 eingesetzt hatte, gefestigt. Ende des Jahres 2004 waren nur 38% der Bevölkerung optimistisch. Die traditionelle Frage, die das Institut für Demoskopie Allensbach seit 1949 jeweils zum Jahreswechsel an die Bevölkerung richtet, lautet: „Sehen Sie dem neuen Jahr mit Hoffnungen oder Befürchtungen entgegen?" Die Ergebnisse der Langzeitbetrachtung wirken wie die Daten eines bundesrepublikanischen Stimmungsbarometers. In der Vergangenheitließ die Zahl der Optimisten am Ende eines Jahres meist Rückschlüsse auf die Konjunkturentwicklung des folgenden Jahres zu. Dass das aktuelle Allensbacher Neujahrs-Stimmungsbarometer (1825 Befragte über 16 Jahre) am Ende von 2007 weiter von Optimismus geprägt ist, lässt für die Stabilität der Konjunktur hoffen. Bisher blieb der ostdeutsche Optimismus deutlich hinter dem westlichen zurück. Das ist in diesem Jahr anders. In Westdeutschland ist der Hoffnungspegel stabil (51%), während sich in Ostdeutschland die Anzeichen für Optimismus um 4 Prozentpunkte verstärkt haben. Während sich die Unterschiede zwischen West und Ost verringert haben, entwickelt sich die Stimmungslage in den sozialen Schichten teilweise unterschiedlich. Im demoskopisch aktuellen Stimmungsbarometer sind es vor allem die leitenden Angestellten und Beamten aus Wirtschaft und Verwaltung, bei denen ein ganz deutlicher Zuwachs an Optimismus erkennbar wird. In allen anderen Berufskreisen bleiben die Stimmungsveränderungen gegenüber dem Vorjahr marginal.