BÄKO-magazin

Auf Wachstum programmiert

Der Markt für Außer-Haus-Verzehr realisiert mittlerweile ein Marktvolumen von 94 Mrd. Euro und ist einer der wenigen Konsumgütermärkte mit anhaltenden Steigerungsraten: +1,3% pro Jahr seit 1996,

Der Markt für Außer-Haus-Verzehr realisiert mittlerweile ein Marktvolumen von 94 Mrd. Euro und ist einer der wenigen Konsumgütermärkte mit anhaltenden Steigerungsraten: +1,3% pro Jahr seit 1996, rechnet die BBE Unternehmensberatung, Köln, vor. Wachstumsstark zeigt sich u. a. das Ernährungshandwerk, einem Geschäftsfeld, das nicht der Gastronomie im institutionellen Sinne zuzuordnen sind. Die klassische Gastronomie dagegen verliert.Anhaltend wachstumsstark zeigt sich die Vorsorgung von Pflegeeinrichtungen: Zu den Wachstumsträgern gehören Alten-, Pflege- und Behindertenheime, Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen, Kindertagesstätten und mit hohem Wachstumspotenzial Ganztagsschulen und Mensen. 24 Stunden am TagEssen außer Haus liegt weiter im Trend – das heimische Tellergericht verliert dadurch, dass heute fast überall zu fast jeder Tages- und Nachtzeit, im Gehen und Stehen gegessen werden oder die Mahlzeit nach Hause geliefert werden kann.Dass eine für den Anbieter erfolgreiche Außer-Haus-Versorgung mit bestimmten (Geschmacks-/Erlebnis-) Anreizen für den Kunden verbunden sein muss, steht außer Frage. Und die Ansprüche wachsen insbesondere in Richtung gesunde, leichte Kost.Beim Blick in die Zukunft wird deutlich: Der Gesamtmarkt wächst von 2007 bis 2011 voraussichtlich um über 5%. Dabei schwinden die Unterschiede zwischen Außer-Haus- und Inner-Haus-Verzehr zunehmend. Das Angebot im Außer-Haus-Verzehr wird noch convenienceorientierter. Zunehmend branchenfremde Betriebsformen mischen im Markt mit. Damit verschärft sich bei wachsender Vielfalt der Angebotsformen und -orte die Konkurrenzsituation im Markt für Außer-Haus-Verzehr."