BÄKO-magazin

Entscheidungsmanagement verbesserungsfähig

Eine aktuelle Untersuchung des „Entscheidungscoachs“ Christoph Trinkl ermittelte, dass Firmen in der Regel kein systematisches Entscheidungsmanagement betreiben und dadurch zum Beispiel Marktchancen ungenutzt bleiben.

Eine aktuelle Untersuchung des „Entscheidungscoachs“ Christoph Trinkl ermittelte, dass Firmen in der Regel kein systematisches Entscheidungsmanagement betreiben und dadurch zum Beispiel Marktchancen ungenutzt bleiben.95% der Chefs von klein- und mittelständischen Unternehmen entscheiden spontan und aus dem Bauch heraus. Außerdem mangelt es in drei Vierteln der Unternehmen an verbindlichen Entscheidungsregeln und an dem Know-how, wie man klug und richtig entscheidet. Dies sind zentrale Ergebnisse, die der Entscheidungscoach Christoph Trinkl (www.entscheidungscoach.com) jüngst in einer bundesweiten und branchenübergreifenden Befragung von rund 450 mittelständischen Unternehmen ermittelte.Selbstkritische UnternehmerNahezu alle Unternehmer versäumen es laut Studie, zu überlegen, welche Stolpersteine die Umsetzung ihrer Entscheidungen verhindern könnten. Immerhin 47% der Chefs sind bemüht, dass ihre Mitarbeiter eine Entscheidung akzeptieren und mittragen. Die Chefs sind durchaus selbstkritisch, berichtet Christoph Trinkl: „Stattliche 84% von ihnen sind überzeugt, dass ihr Unternehmen Marktchancen erfolgreicher nutzen könnte, wenn das interne Entscheidungsmanagement besser wäre.“ Ein Viertel der Befragten ist überzeugt, dass viele Führungskräfte oft oder immer Fehlentscheidungen treffen.Allerdings will jeder zweite Chef Worten Taten folgen lassen und die Entscheidungskompetenz der Führungskräfte mithilfe von Seminaren oder Coachings gezielt ausbauen. Verbindliche Entscheidungsregeln wollen immerhin 35% der Befragten Chefs absehbar in ihr Unternehmen einführen.