BÄKO-magazin

Bröckelt die Marktstellung des Handwerks?

Laut der aktuellen Verbrauchs- und Medienanalyse („VuMA 2010“) hat die klassische Bäckerei gegenüber dem Vorjahr als Einkaufsort leicht verloren.

Laut der aktuellen Verbrauchs- und Medienanalyse („VuMA 2010“) hat die klassische Bäckerei gegenüber dem Vorjahr als Einkaufsort leicht verloren.

 

Die Marktstudie, bei der in Deutschland Personen über 14 Jahren befragt werden, kommt hinsichtlich des bevorzugten Einkaufsorts („Ich kaufe Brot und Backwaren hauptsächlich…“) zu folgenden Ergebnissen:

…beim Bäcker: 56% (Vorjahr: 57%)

…beim Bäckershop: 14% (Vj.: 13%)

…im Supermarkt abgepackt/Brotregal: 12% (Vj.: 13%)

…in der Discount-Bäckerei: 10% (Vj.: 9%)

…im Supermarkt lose/von der Theke: 8% (Vj.: 7%).

 

Umfrage mit unklaren Prämissen

Leichte Gewinne verzeichnen also Discounter und „Bäckershops“ (wie diese definiert sind, wird nicht recht klar). Der Folgerung der Marktforscher („Mit zunehmender Verbreitung von Backfilialisten, Backdiscountern und Backstationen in Supermärkten bekommt der kleine selbstproduzierende Bäckerladen massiv Konkurrenz.“) kann so nicht zugestimmt werden, ist doch die Unterscheidung zwischen „Bäcker“ und „Backfilialist“ offenbar rein willkürlich gewählt.