BÄKO-magazin

Standort-Bonus mit Zielangeboten nutzen

Die zunehmende Mobilität, vor allem jüngerer Verbraucher, unterstützt als „Megatrend“ den Außer-Haus-Konsum. In der U-30-Generation verzehren mehr als ein Drittel Backwaren auch außerhalb der eigenen vier Wände: 38% bei Brot bzw. 43% bei Kleingebäck.

Die U-30-Zielgruppe bildet damit ein enormes Kundenpotenzial für

Angebote zum Verzehr von Backwaren außer Haus. Ähnlich wie bei den

30-50 jährigen, die ebenfalls zu 38% Brot und zu 29% Kleingebäck außer

Haus konsumieren.

In dieses Bild passen auch die aktuellen

Ergebnisse der ZMP-Marktforschung zur Entwicklung des

Außer-Haus-Marktes im Jahre 2008: Der Quickservice beim Bäcker weist

mit einem Plus von 2,8 % bei den Verbraucherausgaben weiterhin

überdurchschnittliches Wachstum auf, übertroffen nur von Burger, Fisch,

Chicken & Co mit 4,4 %. Vor allem im Vormittagsgeschäft liegen die

Bäcker mit »Kleingebäck pur« gut im Rennen,

partizipieren aber bei belegten Broten/Brötchen vielfach nur

unterdurchschnittlich an den Umsätzen außer Haus – ein Hinweis

auf noch teilweise ungenutzte Marktchancen?

Da liegt es nahe,

sich bei der Sortimentsgestaltung nicht nur die Beliebtheit regionaler

Produkte zu Nutze zu machen, sondern im Marketing auch Standortvorteile

umsatzsteigernd einzusetzen.