BÄKO-magazin

Prüfungsniveau muss stimmen

Der Landesinnungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk beriet kürzlich mit den Vorsitzenden der Prüfungsausschüsse über die neuen Prüfungsordnungen.

Der Landesinnungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk beriet kürzlich mit den Vorsitzenden der Prüfungsausschüsse über die neuen Prüfungsordnungen. Bis auf den letzten Platz besetzt war der Sitzungssaal, als der LIV Bayern mit den Vorsitzenden der Gesellen- Prüfungsausschüsse erstmals die Erfahrungen mit der Abwicklung der Zwischenprüfungen und der Lehrabschlussprüfungen nach den neuen Prüfungsordnungen beriet. Der stv. LIM Heinz Hoffmann begründete in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses des LIV die Notwendigkeit, bayernweit zu einem Prüfungsniveau zu kommen, welches den Anforderungen der Berufe Bäcker/in und Fachverkäufer/in gerecht wird. Um im Hinblick auf diese Zielsetzung die Prüfungsausschüsse zu unterstützen, hat der Verband nach den Vorgaben der neuen Prüfungsordnungen Musteraufgaben entwickelt. Bis dato existieren derartige Musteraufgaben für die Zwischenprüfungen der Berufe Bäcker/in und Fachverkäufer/in sowie für die Abschlussprüfung Bäcker/in. Ein einheitlicher Niveauvorschlag für die Lehrabschlussprüfung der Fachverkäufer/innen ist in Ausarbeitung. Der Berufsbildungsausschuss des LIV hatte sich bereits im letzten Jahr eingehend mit der Sicherstellung einer qualifizierten Berufsausbildung befasst. Aufgrund dieser Beratungsergebnisse hatte der geschäftsführende Vorstand die Losung ausgegeben, verstärkte Anstrengungen zur Niveauwahrung zu unternehmen. Für LIM Heinrich Traublinger ist klar: „Die Sicherung des Berufsnachwuchses ist vor allem eine qualitative Aufgabe!“ Heinz Hoffmann, der mit seiner Wahl zum stv. LIM auf dem letztjährigen Verbandstag in Regensburg auch das Amt des Vorsitzenden des Berufsbildungsausschusses übernommen hatte, ließ keinen Zweifel daran, dass der Verband hierzu das entsprechende Rüstzeug erarbeiten wird. Dass er dies mit Erfolg anzugehen versteht, bewies die Resonanz: Am Ende einer sehr intensiven und konstruktiven Diskussion über mehr als zwei Stunden stand der einhellige Wunsch der Teilnehmer, einen derartigen Erfahrungsaustausch im nächsten Jahr auf jeden Fall zu wiederholen.