BÄKO-magazin

„Uganda-Projekt“ gewinnt Backwaren-Designpreis

Ein außergewöhnliches Konzept errang in diesem Jahr den begehrten Backwaren-DesignPreis der Meisterschule in Olpe.

Ein außergewöhnliches Konzept errang in diesem Jahr den begehrten Backwaren-DesignPreis der Meisterschule in Olpe.Jahr für Jahr haben die Meisterschüler die Chance, durch ein originelles Konzept zu glänzen und dieses von einer Jury auf Herz und Nieren prüfen zu lassen. Die Art der Backwaren ist dabei offen, es geht um die Idee und deren Umsetzung bis hin zu Marketing, Kalkulation und Werbung. Fachschulleiter Leo Trumm freute sich über die Resonanz und die Bereitschaft der Nachwuchsunternehmer, sich dem Urteil der Jury zu stellen. Der Preis wurde 2004 ins Leben gerufen. Den ersten Platz belegte Carl Grote mit seinem Konzept des „Uganda-Ringes“. Dabei handelt es sich um einen Ring aus vier verschiedenen Körnerbrötchen, die zum Teilen und gemeinsamen Genießen anregen sollen.Hilfe zur SelbsthilfeDen Hintergrund bildet das soziale Engagement der Familie in dem zentralafrikanischen Staat, wo unter Federführung durch die Kolpingfamilie eine Bäckerei unterstützt wird. Der Vater des Jungmeisters war mehrfach vor Ort, um dort Hilfe zur Selbsthilfe für die Ernährung eines Dorfes zu leisten. Um einen Stromgenerator für die Bäckerei im Busch zu finanzieren, soll ein Teilbetrag der Erlöse zur Verfügung gestellt werden. Begeistert waren die Juroren auch vom kulinarischen Brückenschlag, den das Backwerk von Carl Grote erreicht. Für die Brötchen werden zahlreiche Zutaten aus Uganda verwendet und ein exotischer Touch erzielt. Platz zwei errangen die „Römerlinge“ von Christian Luth und Peter Scheben. Diese Snackartikel versprechen italienisches Flair mit einer Füllung aus Schinken, Tomaten und Salami in einer Teighülle mit Olivenölanteil. Den dritten Preis vergaben die Juroren an die „Tonno-Locke“ von Anatolij Derksen aus Niederkassel. Das Motto: „Thunfisch trifft Feldfrüchte“ wurde von ihm kulinarisch überzeugend umgesetzt und attraktiv präsentiert.