BÄKO-magazin

VdRB-Obermeister tagten bei Ford

Traditionell verbindet der Verband der Rheinischen Bäcker (VdRB) seinen Obermeistertag mit einer Besichtigungstour. In diesem Jahr bildete – wegen des langen Einladungsvorlaufs eher zufällig passend zur derzeitigen Automobilkrise – das Besucherzentrum der Kölner Ford-Werke den Rahmen für die Tagung.

Traditionell verbindet der Verband der Rheinischen Bäcker (VdRB) seinen Obermeistertag mit einer Besichtigungstour. In diesem Jahr bildete – wegen des langen Einladungsvorlaufs eher zufällig passend zur derzeitigen Automobilkrise – das Besucherzentrum der Kölner Ford-Werke den Rahmen für die Tagung. Landesinnungsmeister Bernd Siebers kommentierte dies mit den Worten: „Im Vergleich zu Ford tickt das Bäckerhandwerk noch ganz anders – und ich bin froh darüber!“ Kunden vertrauen dem Bäckerhandwerk Auch wenn im Zuge der Finanzkrise seitens des Verbrauchers wieder mehr gespart werde, so befürchte er für das backende Handwerk keine Nachteile daraus. Eher sei das Gegenteil der Fall. Da der Bäcker für Qualität persönlich bürge und nicht wie große Konzerne anonym am Markt agiere, sei das Vertrauen noch intakt.Chancen für zusätzlichen Umsatz sieht der LIM auch im Segment der Bio-Backwaren und im immer noch zunehmenden Außerhaus-Verzehr. Korrekte Erfassung Bei letzterem sei es jedoch wichtig, auf die korrekte Erfassung der jeweils gültigen Umsatzsteuersätze zu achten und genau zwischen „to go“ und Verzehr im Laden zu differenzieren. Einsparpotenziale bei der Rückkehr zu traditionellen Rezepturen erläuterte der neue IT-Berater des Verbands, Markus Nitz. „Ein gutes Produkt ist erst dann sehr gut, wenn es dem Hersteller auch entsprechende Renditen bringt!“ lautete seine Devise.Details zum Erreichen des Ziels Anhand einiger Beispiele zeigte er auf, welche Details zum Erreichen dieses Ziels zu beachten sind und wie dies mit der passenden Software bewerkstelligt werden kann. Die Hintergründe und Mechanismen der aktuellen Finanzkrise beleuchtete Jörg Laser vom Bankhaus Conrad Hinrich Donner aus Hamburg. Die Traditionsbank ist heute eine 100%ige Tochter der Signal Iduna. Seine Prognose: „Die Rezession wird scharf, aber nicht lang verlaufen. Wenn die Konjunktur wieder anspringt, dann umso heftiger!“