BÄKO-magazin

Bäckerhandwerk beim Umweltpakt Bayern

Der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk beteiligt sich mit zwei Projekten am Umweltpakt Bayern, dessen 4. Staffel im November 2010 unterzeichnet wurde.

Der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk beteiligt sich mit zwei Projekten am Umweltpakt Bayern, dessen 4. Staffel im November 2010 im Kaisersaal der Münchner Residenz in feierlicher Zeremonie unterzeichnet wurde.

Inhalt der LIV-Projekte sind die Förderung des Einsatzes erneuerbarer Energien und die Förderung der Abwärmenutzung. Steht im ersten Projekt insbesondere der Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung (Blockheizkraftwerk) im Fokus der Bemühungen, so hat das zweite Projekt die Erhöhung der Energieeffizienz durch sinnvolle Abwärmenutzung zum Ziel. Für Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger steht fest, dass der intelligente Umsatz mit Energie ohne Alternative und unabdingbar für die ökonomische und ökologische Zukunft ist.

 

 

Wichtiges umweltpolitisches Instrument

Der Umweltpakt Bayern – erstmals 1995 vereinbart – ist eine freiwillige Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der Bayerischen Wirtschaft. Sie wurde am 18.11.2010 in München um weitere 5 Jahre bis 2015 verlängert. Der Umweltpakt hat sich zu einem wichtigen umweltpolitischen Instrument neben dem Ordnungsrecht etabliert. Der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk arbeitet seit dem Jahre 2000 im Umweltpakt Bayern mit. In den Jahren 2005/2006 hat er in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz engagiert an der Erstellung eines umfassenden Leitfaden für umweltorientiertes Handeln im Bäckerhandwerk gearbeitet. Ergebnis ist der Leitfaden „Die umweltbewusste Bäckerei“. Mit den aktuellen Projekten will der Verband die Voraussetzungen schaffen, um den handwerklichen Bäckereien in Bayern wirksame Hilfen zur Eingrenzung der Energiekosten und zur effizienteren Energienutzung geben zu können.