BÄKO-magazin

Die TV-Tipps der Woche

Nicht verpassen! Hier finden Sie die aktuellen Fernsehtipps vom 24. bis zum 30. April.

Lust auf Backen Mehrkornbrot, Knäckebrot
Die Bäckereien in Deutschland zeichnen sich durch besondere Vielfalt an Brotsorten aus, die sonst nirgendwo erreicht werden. Neben den Grundsorten wie Roggenbrot, Roggenmischbrot, Weizenmischbrot, Weizenbrot und Schrotbrot gibt es noch eine Vielzahl an sog. Spezialbroten, die heute in Lust auf Backen im Mittelpunkt stehen. Bäckermeister Hannes Weber zeigt, was in Mehrkornbrot und Knäckebrot steckt. Gemeinsam mit Moderatorin Heike Greis bereitet er diese beliebten Brotsorten zu. 
Dienstag, 25. April SWR Fernsehen, 8.20 Uhr


Der Geschmacks-Countdown Verrücktes aus Teig
Geht nicht gibt's nicht! Zumindest gilt das für manch einen kreativen Bäcker. Haben Sie zum Beispiel schon mal einen Donut mit Bananen und Speck probiert? Und läuft Ihnen nicht das Wasser im Munde zusammen, wenn Sie an einen Fisch-Muffin denken? Nein? Das wird sich ändern! Wir zeigen Ihnen „Verrücktes aus Teig“ und überraschen Sie mit zehn außergewöhnlichen Backkreationen zum Staunen. 
Mittwoch, 26. April SAT1, 22.45 Uhr TopTen!


Wissen macht Ah! Käsefüßekuchen (Jugendprogramm)
Heute heißt es im Studio: Backschürzen an, Kochmützen auf - und Nase zuhalten! Shary und Ralph backen Käsefüßekuchen. Aber keine Sorge - dieser Kuchen stinkt nicht! Warum er trotzdem so heißt, und wie man ihn herstellt, erfahrt ihr von unseren beiden Hobby-Bäckern. 
Samstag, 29. April Das Erste (ARD), 5.55 Uhr


ZDFzeit Wie gut ist unser Kaffee?
Nelson Müller im großen Kaffee-Test: Kann Filterkaffee aus dem Discounter mit Markenware mithalten? Ist Nespresso nur teuer oder doch auch einfach gut? Und wie viel Kaffee ist noch gesund? Kaffee - fast 90 Prozent aller Deutschen trinken ihn, rund 70 Milliarden Tassen pro Jahr. Aber welcher Kaffee ist wirklich gut? Und was passiert, wenn man wochenlang nur noch Kaffee trinkt? Nelson Müller testet das beliebteste Getränk der Deutschen. Die Deutschen lieben Kaffee, besonders preiswerten Filterkaffee: Das Pfund kostet im Discounter mitunter weniger als drei Euro - Markenprodukte kosten dagegen mehr als acht Euro. Aber welcher schmeckt wirklich gut? Nelson Müller lässt in einem großen Vergleichstest erschmecken, welcher Filterkaffee sein Geld wert ist. Die echten Experten können die Qualität eines Kaffees schon an den Bohnen erkennen: Sie unterscheiden acht verschiedene Handelskategorien - nichts davon steht auf unseren Packungen. Auch beim Röstverfahren gibt es qualitative Unterschiede. Je nach Verfahren, enthält der Kaffee am Ende mehr Chlorogensäure und mehr Acrylamide - beides schädliche Nebenprodukte der Röstung, die unbedingt vermieden werden sollten. "ZDFzeit" untersucht die beliebtesten Kaffees der Deutschen auf ihre Inhaltsstoffe und nennt die Produkte mit der höchsten Belastung. Seit Jahren boomen Kaffee-Pads und Kapseln, bei denen für ein Pfund fast 30 Euro verlangt werden. Nelson Müller erklärt, wie es die Industrie mit trickreichem Marketing und durch die Bequemlichkeit der Deutschen geschafft hat, für das gleiche Produkt den Preis zu verzehnfachen und dabei noch der Umwelt durch viel Verpackung zu schaden. Doch es gibt Alternativen. Ob diese geschmacklich mithalten können, zeigt der Film. Kaffee wird seit langem mit gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht: Er wirke harntreibend, schädige das Herz, verfärbe Zähne und habe eine aufputschende Wirkung. Dem kleinen Espresso werden die meisten dieser Nachteile abgesprochen - was davon ist Wahrheit, was Legende? In einem Experiment sollen Freiwillige unter medizinischer Beobachtung nur Kaffee als Flüssigkeit zu sich nehmen. Wie der Körper reagiert und ab wann Kaffee wirklich schädlich ist - diesen Fragen geht Nelson Müller auf den Grund. Die Sendung "Wie gut ist unser Kaffee?" setzt die Dokumentationsreihe zu Ernährungsthemen mit Nelson Müller fort und informiert über Herkunft und Qualität unserer Lebensmittel. 
Sonntag, 30. April ZDFinfo, 13.30 Uhr


ZDFzeit Wie gut sind Billig-Bäcker?
Sie heißen Backshop, Back-Factory oder Backwerk. Allesamt Billig-Bäcker. Wie kommen die niedrigen Preise zustande, wie ist die Qualität und was macht sie für uns Kunden so attraktiv? In den Filialen der Discount-Bäckereien macht eine Person meist alles allein: aufbacken, verkaufen und Brötchen belegen. Leiden darunter nicht Hygiene und Sorgfalt? Und wie groß ist die Auswahl? Nelson Müller gibt Antworten auf Fragen rund um das Phänomen Billig-Bäcker. In den 50er Jahren gab es noch 55 000 Handwerksbäcker in West-Deutschland, heute sind es nur noch etwa 12 000 im ganzen Bundesgebiet. Auf vier Prozent der Bäcker entfallen 65 Prozent des Gesamtumsatzes. Bei ihnen laufen in riesigen Stückzahlen die Backwaren vom Band. Die halb fertig gebackenen Brote und Brötchen werden dann in den Filialen oder im Discounter nur noch aufgebacken und als "frisch gebacken" verkauft. Einer der Hauptakteure ist Harry Brot. Die Firma stellt nicht nur Teiglinge her, sie betreibt nebenbei auch den Discount-Bäcker Back-Factory - als Franchise-Modell. Brötchen sind bei den boomenden Selbstbedienungs-Bäckern um bis zu 50 Prozent billiger als beim örtlichen Bäckermeister, gerade einmal 15 Cent werden verlangt. Frisch belegte Brote kosten weniger als einen Euro, auch den Kaffee gibt es zum Niedrigstpreis. Aber was bekommen die Kunden beim Discount-Bäcker eigentlich für ihr Geld? Etwa minderwertige Ware? Oder arbeiten sie einfach nur effizient? Und wie schneidet das Angebot in puncto Geschmack ab? Nelson Müller präsentiert die Erkenntnisse in seiner Reihe bei "ZDFzeit". Er zeigt die Tricks der Back-Industrie, erklärt, wie Handwerksbäcker arbeiten, gibt Tipps zum täglichen Einkauf und bewertet das Für und Wider der boomenden Billig-Bäcker. 
Sonntag, 30. April ZDFinfo, 15.00 Uhr


Der Back-Rebell
Jochen Gaues ist Bäcker mit Leib und Seele. 20 Tonnen Mehl gehen pro Woche durch seine Hände. Seine Teige sind nicht maschinengängig - ganz ohne Zusätze. Und das kommt an. Mehr als 60 Ein- bis Drei-Sterne-Köche in Deutschland schwören auf das Brot des Bäckers aus Hannover. Diplomatie und "kleine Brötchen backen" sind nicht sein Metier. Gerade bei den Behörden wie dem Ordnungsamt hat er nicht nur Freunde. 
Sonntag, 30. April ZDFinfo, 15.45 Uhr


Deutschlands große Clans: Die Tchibo-Story
Statistisch gesehen trägt heute jede zweite Deutsche einen BH, jeder vierte Deutsche eine Unterhose von Tchibo. Die Marke steht schon lange nicht nur für Kaffee, sondern für vieles andere mehr. Es ist eines der größten deutschen Einzelhandels- und Konsumgüterunternehmen, das längst auch international tätig ist. Doch nur wenigen ist bekannt, dass es eine Familie namens Herz gibt, die hinter dem Konzern steht und dabei völlig zerstritten ist. Begonnen hat alles mit dem Hanseaten Max Herz, der schon in den 20er Jahren in der Hamburger Speicherstadt "in Kaffee machte". Der gelernte Rohkaffeehändler stellte nach der Weltwirtschaftskrise die Importfirma seines Vaters Walter Herz wieder auf die Beine. Die Geschäftskontakte des 1905 geborenen Max überstanden den Krieg und waren nun "Gold wert". Gemeinsam mit dem armenischstämmigen Geschäftspartner Carl Tchilling-Hiryan gründete er 1949 das zukunftsträchtige Unternehmen. Vom Partner, der wenig später wieder ausstieg, blieb nur der Namensteil "Tchi", der zusammen mit der Silbe "bo" aus "Bohne" den ungewöhnlichen Firmennamen ergab. Max Herz, die Gründerfigur, war ein Patriarch, wie er im Buche steht: ein hanseatischer Kaufmann, mit Ideen und Spleens, die Wirtschaftsgeschichte schreiben sollten. Der Film beschreibt neben dem Aufstieg des Familienunternehmens Tchibo den erbitterten Kampf um den Kaffeemarkt, bei dem sich Herz vor allem mit seinem Konkurrenten Jacobs aus Bremen so manche Schlacht lieferte. 1965 starb der Patriarch Max Herz überraschend an einem Herzinfarkt. In seinem Testament bestimmte er, dass "zwei seiner fähigsten Jungen" die Firma übernehmen sollten - aber wen meinte er damit? Günter, Joachim, Michael oder Wolfgang? Und was ist mit der Jüngsten, Daniela? Eine Fehde unter den Geschwistern entbrennt, die zunächst Günter Herz für sich gewinnen kann. Als neuer Tchibo-Chef macht er das Unternehmen zu einem Versandhändler mit 800 Filialen und 20 000 Depots bei Bäckereien und Supermärkten, schluckt den Konkurrenten Eduscho und erreicht bald vier Milliarden Euro Umsatz und zahlreiche lukrative Beteiligungen. Doch Günter, der zwar das kaufmännische Geschick seines Vaters, nicht aber dessen Charme geerbt hat, ist nicht unumstritten. 2001 geht der Familienstreit in die nächste Runde, Günter und Daniela Herz werden mit vier Milliarden Euro ausbezahlt. Nach dem tragischen Tod Joachims - er wird beim Baden von einer Schiffsschraube erfasst - übernehmen Michael und Wolfgang gemeinsam die Geschäfte in ihrer Norderstedter Holding. Den Autoren ist gelungen, viele unbekannte Aufnahmen, darunter einen bislang ungezeigten Film über Max Herz, zusammenzutragen. Aber auch alte Werbefilme aus der "Wirtschaftswunderzeit" sowie den 60er und 70er Jahren, an die sich viele Zuschauer noch erinnern werden, machen das Firmen- und Familienporträt zu einem unterhaltsamen und spannenden Bilderbogen der Zeitgeschichte. 
Sonntag, 30. April ZDFinfo, 21.00 Uhr


Essen vom Fließband: In der Brotfabrik
Vom Weizen über die Mühle und Fabrik bis hin zum fertigen Brot - ZDFinfo zeigt, wie Toastbrot hergestellt wird. Dabei gibt es einige Überraschungen. Britische Großbäckereien produzieren rund 12 Millionen Brote am Tag. ZDFinfo schaut hinter die Kulissen der Massenfertigung von beliebten Nahrungsmitteln. Die Dokumentation begleitet den Produktionsprozess 24 Stunden lang, vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt. Sie liefert dazu spannende Hintergrundinformationen - gemeinsam mit Historikerin Ruth Goodman, die die geschichtliche Bedeutung der Nahrungsmittel beleuchtet. 
Sonntag, 30. April ZDFinfo, 14.15 Uhr