BÄKO-magazin

Hervorragende Ernte im Jahr 2008

Im Jahr 2008 fuhren die deutschen Landwirte bei Weizen und Roggen überdurchschnittliche Mengen ein. Es war die beste Ernte seit 2004. Insgesamt wurden fast 30 Mio. Tonnen Brotgetreide geerntet (i.Vgl.z.Vj.:+26%).

Im Jahr 2008 fuhren die deutschen Landwirte bei Weizen und Roggen überdurchschnittliche Mengen ein. Es war die beste Ernte seit 2004. Insgesamt wurden fast 30 Mio. Tonnen Brotgetreide geerntet (i.Vgl.z.Vj.:+26%).Dies ist zum einen auf hohe durchschnittliche Hektarerträge zurückzuführen, zum anderen wurden aber auch die Getreideanbauflächen wieder ausgeweitet. Die erzielten Qualitäten sind zufrieden stellend bis gut, wenn auch mit deutlichen Schwankungsbreiten, wie sie üblicherweise regional-klimatisch bedingt sind.Im abgelaufenen Jahr haben die deutschen Getreidemühlen etwa 30% des geernteten Brotgetreides für Lebensmittelzwecke verarbeitet. Die Gesamtmenge der hergestellten Mahlerzeugnisse aus Brotweizen und -roggen betrug 6,24 Mio. Tonnen. Mit einem Plus von knapp 3% gegenüber dem Vorjahr ist dies der höchste Wert seit die Statistik gesamtdeutsch geführt wird.Löwenanteil entfällt auf WeizenDer Weizenanteil lag bei 87%, auf Roggenerzeugnisse entfielen 13%. Hauptabnehmer für Mahlerzeugnisse sind vorrangig die Betriebe des „klassischen" Backgewerbes. Darüber hinaus haben zusätzliche Kundenkreise Bedeutung für die gewonnen: Teiglings- und Tiefkühlhersteller, Stärke- und Süßwarenindustrie sowie andere Branchen der Lebensmittelwirtschaft, die z.B. Saucen, Suppen, Babynahrung oder Teigwaren produzieren.94% der Bevölkerung essen täglich BrotDie Wertschätzung der Bundesbürger für die Produkte aus Getreidemahlerzeugnissen, vor allem Brot, ist unverändert. Nach einer Repräsentativbefragung der CMA-Marktforschung essen 94% der Bundesbürger täglich Brot. Damit ist Brot unser Getreideprodukt mit der größten Marktbedeutung. Ebenfalls unverändert gut ist daneben auch der Appetit auf Brötchen, Kleingebäcke, herzhafte und Feine Backwaren. Im abgelaufenen Jahr lag der durchschnittliche Konsum aller Backwaren wiederum bei rund 85 kg pro Kopf.