BÄKO-magazin

Deutsche essen weniger Backwaren

Im Getreidewirtschaftsjahr 2009/10 verzehrte jeder Bundesbürger durchschnittlich 82,4 Kilogramm Backwaren.

 

Nach den Jahresproduktionszahlen für Backwaren auf der Grundlage von Brotgetreide-Mahlerzeugnissen im Backgewerbe und verwandten Bereichen ergibt sich für das Getreidewirtschaftjahr 2009/10 eine durchschnittlich verzehrte Backwarenmenge von 82,4 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Mit dem leichten Rückgang von zwei Prozent (Vorjahr: 84,2 kg) liegt dieser Wert allerdings erstmals seit den 1990er-Jahren unter dem langjährigen Mittel des „gesamtdeutschen“ Backwarenverbrauchs von 83,6 Kilogramm. Diese Zahlen nannte die GMF anlässlich einer Pressekonferenz des Verbandes Deutscher Mühlen am 26. August 2010 in Berlin.

 

Statistiik richtig lesen

Für diese Statistik zählen zu den Backwaren die beiden Untergruppen „Brot“ (einschließlich Kleingebäck) und „Feine Backwaren“ (einschließlich sog. „Kombinations- und Dauerbackwaren“) nach der Systematik der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG).

 

Erfreulich: Über 90% der Bundesbürger essen täglich Brot und Backwaren, was die Wertschätzung der Deutschen für die Produkte aus den Backöfen unserer „Brot-Weltmeister“ zeigt.