BÄKO-magazin

Handwerk als Konjunkturstabilisator

Für das erste Quartal des Jahres rechnet der ZDH mit einem Umsatzminus von rund 2%. Trotzdem setzt das Handwerk darauf, einen Beitrag zur Stabilisierung der Konjunktur in Deutschland leisten zu können.

Für das erste Quartal des Jahres rechnet der ZDH mit einem Umsatzminus von rund 2%. Trotzdem setzt das Handwerk darauf, einen Beitrag zur Stabilisierung der Konjunktur in Deutschland leisten zu können.

„Wir rechnen zwar mit einem realen Umsatzminus von rund 2%, das ist aber ein geringerer Rückgang als in anderen Wirtschaftszweigen", so ZDH-Generalsekretär Hanns-Eberhard Schleyer bei der Vorstellung des Konjunkturberichts für das Frühjahr 2009 in Berlin. Die Prognose für 2009 hängt, laut Meldung, allerdings von verbesserten Perspektiven bei den politischen Rahmenbedingungen und von der zügigen Umsetzung der beiden Konjunkturpakete ab.

Handwerkskonjunktur verlangsamt, nicht eingebrochen

Laut dem ZDH-Konjunkturbericht 1/2009 ist die Handwerkskonjunktur stark verlangsamt, jedoch wird mit keinem Einbruch dieser gerechnet. Die Stimmung unter den Handwerksbetrieben zeigt sich etwas verschlechtert: So beurteilten 64% der Betriebsinhaber ihre Geschäftslage als zufriedenstellend oder gut. Das sind immerhin 13% weniger als im Herbst 2008 und 9% weniger als im saisonal vergleichbaren ersten Quartal des Vorjahres.

Unter Druck stehen, wie aus dem Bericht zu entnehmen ist, die Umsätze sowie die Preise. Obgleich alle Indikatoren unter Vorjahresniveau bleiben, liegt kein Einbruch vor, da die Ergebnisse deutlich über den Tiefpunkten der Krisenjahre liegen. Bei den Betriebsauslastung und Auftragsreichweiten ist noch eine Stabilität vorhanden. Die Betriebe stellen Investitionen zurück, die Beschäftigung gibt nur geringfügig nach. Die Erwartungen werden als „zurückhaltend“ bezeichnet – nur eine leichte saisonale Erholung wird erwartet.

Der ZDH-Konjunkturbericht 1/2009 steht auf www.zdh.de zum Download bereit.