BÄKO-magazin

Von Klosterbrot bis Burger

Zum 5. Mal lud die Bäcker- und Konditoreninnung des Rhein-Kreises Neuss zum Brotmarkt. Mit von der Partie waren die BÄKO Düsseldorf.

Wenn mehrere Tausend Besucher erwartet werden, die es mit frischen Backwaren zu versorgen gilt, ist eine große logistische Herausforderung zu schultern. Zum 5. Mal gelang dies der Bäcker- und Konditoreninnung des Rhein-Kreises Neuss. Mit von der Partie waren die Mitarbeiter der BÄKO Düsseldorf. Neben den fahrbaren Holzöfen galt es auch komplette Backstuben auf die grüne Wiese vor dem Zisterzienserkloster Langwaden zu platzieren.

 

Reihe der Spezialitäten

Die Reihe der Spezialitäten begann beim eigens für den Anlass entwickelten „urigen Klosterbrot“ und ging über Kuchen und Gebäck bis hin zu Waffeln und Elsässer Flammkuchen. Die Brottasse zeigte sich als Bindeglied zu den Fleischern: Gefüllt mit deftiger Gulaschsuppe war dieses gehaltvolle Backwerk ein Bestseller.

Zudem spielte auch die „Nüsser Kappeswoosch“ eine zentrale Rolle, diesmal eingebettet im weichen Spezialbrötchen. Die findigen Kollegen ersannen in diesem Jahr den Kappeswoosch-Burger.

 

Das passend zum Veranstaltungsort entwickelte Klosterbrot enthält Getreide, das beinahe in Vergessenheit geraten ist. So finden sich darin Einkorn, Emmer, Dinkel und Waldstaudenroggen. Über den Brotmarkt hinaus sind die Spezialitäten aus Fleischerei und Bäckerei bei den Innungsbetrieben auch weiterhin erhältlich.

 

Ausbildungs-Pavillion

Premiere hatte die Kreishandwerkerschaft mit ihrem Ausbildungs-Pavillion, indem über die Berufe in den Lebensmittelhandwerken informiert wurde. „Dabei,“ so Klaus Koralewski, „wollen wir gezielt den potenziellen Nachwuchs ansprechen.“ Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Niederrhein konnte spontan einen Erfolg verbuchen. Ein Schüler hatte gleich seine Zeugnisse mitgebracht, um sich für das Arbeitsfeld Backstube zu bewerben.