BÄKO-magazin
Die Teilnehmer wurden von Karl Schmitz (Schapfenmühle, r.) und Karin Dieckmann (Dieckmann) beraten.

So vielseitig kann Gerste sein

Das Museum der Brotkultur hatte jüngst zu einem Backworkshop mit der Schapfenmühle in Ulm eingeladen. Etwa 20 Teilnehmer wurden von Karl Schmitz, Geschäftsführer des Bäckergeschäftes der Schapfenmühle, und Karin Dieckmann, Oecotrophologin und Vertreterin des Gerstenzüchters Dieckmann, fachkundig durch den Abend begleitet.

Gerste als Brotgetreide und dazu noch reich an besonders wertvollen Ballaststoffen, das war für die meisten der Besucher neu. Und so erfuhren sie, wie vielseitig „betaGERSTE“ in Broten und Kleingebäcken eingesetzt werden kann und wie man diese mit cholesterinsenkenden und „darmgesunden“ Beta-Glucan-Ballaststoffen anreichert. Nach einer kurzen Einführung ins Thema durch Karl Schmitz ging es direkt in die Praxis der Teigzubereitung. Dazu hatte der gelernte Bäckermeister Quellstücke mit Gersteflocken angesetzt, die gemeinsam mit den Teilnehmern mit Dinkelmehl zu Teigen verarbeitet wurden. Verfeinert mit Nüssen und weiteren süßen oder herzhaften Zutaten entstanden so vielfältige Gerstengebäcke.

Vielseitige Verwendungsmöglichkeiten
Während die Gerstenteige auf der Gare standen, informierte Karin Dieckmann die Teilnehmer über die Geschichte der „betaGERSTE“, ihre Veredelung im Schaumburger Land und die Verwendung auch als Speisegerste. Die ballaststoffreiche Gerste mit ihren nachweislich gesundheitsfördernden Eigenschaften lässt sich nämlich nicht nur zu Gerstenbroten und -brötchen verarbeiten, sondern wird auch unter der Marke „Gerstoni Gourmet-Gerste“ als Fitness-Flocken für Müslis, als Gourmet-Gerste für Beilagen, Risotto, Salate und süße Milchspeisen angeboten. Wie gut diese Gerste in den verschiedenen Zubereitungen schmeckt, davon konnten sich die Besucher bei der anschließenden Verkostung gleich selbst überzeugen und natürlich auch Kostproben mit nach Hause nehmen.

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