BÄKO-magazin

Hitze gefährdet Ernte

An den Getreidemärkten geben derzeit Hitze und Trockenheit Anlass zu Spekulationen über Qualitäts- und Ertragseinbußen.

An den Getreidemärkten geben derzeit Hitze und Trockenheit Anlass zu Spekulationen über Qualitäts- und Ertragseinbußen. Insbesondere auf den leichten Standorten drohen Weizen und Roggen in die Notreife zu gehen. Sollten sich Qualitätsprobleme bestätigen, könnte eine starke Qualitäts- und dementsprechend eine Preisdifferenzierung beim Weizen eintreten. Die ersten Ergebnisse bei der Gerste lassen auf durchschnittliche Erträge und Qualitäten hoffen, wie der Deutsche Bauernverband (DBV) berichtet.

 

Ernteschätzungen

Die diesjährigen Ernteschätzungen liegen weit auseinander, so korrigierte die EU-Kommission ihre Schätzung für Deutschland von 47 Mio. Tonnen auf 45 Mio. Tonnen nach unten. Der DBV ging in seiner letzten Ernteschätzung von 46 Mio. Tonnen aus. Sollten sich die negativen Einflüsse der Hitzeperiode bestätigen, könnte die Getreideernte 2010 aber durchaus darunter liegen.

 

Lesen Sie zu diesem Thema auch:

Wetter treibt Getreidepreise nach oben"

Was auf den Brotpreis wirkt"