BÄKO-magazin

Bäckerzertifikat für Sachsen-Anhalt

Zwölf Bäckereien tragen seit Wochenbeginn das vom Landesinnungsverband Sachsen-Anhalt geschaffene Gütesiegel „Zertifizierter regionaler Handwerksbetrieb“.

Zwölf Bäckereien zwischen Altmark und Burgenlandkreis dürfen seit dem Wochenbeginn das vom Landesinnungsverband des Bäckerhandwerks Sachsen-Anhalt geschaffene Gütesiegel „Zertifizierter regionaler Handwerksbetrieb“ tragen.

 

„Mit diesem verbandseigenen Zertifikat dokumentieren wir Handwerksbäcker unseren hohen Anspruch an Regionalität und Vielfalt, an die Qualität der Erzeugnisse und eine vorbildliche Umsetzung des Lebensmittelrechts“, betonte Landesinnungsmeister Manfred Stelmecke anlässlich der erstmaligen Auszeichnung handwerklicher Bäckereien, die im Rahmen der Mitgliederversammlung 2010 des Landesinnungsverbands im Gründungs- und Technologietransfer Zentrum Handwerk (GTZH) mbH Magdeburg stattfand.

 

Mit bester Qualität und absoluter Frische ihrer Produkte sowie der Kraft regionaler Stoffkreisläufe wollen die handwerklichen Bäckereien Sachsen-Anhalts den Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise Paroli bieten und sich im Wettbewerb behaupten. Diese Aktivitäten symbolisiert das selbst geschaffene Qualitätssiegel unter dem Motto „Sachsen-Anhalts Bäcker – wir backen lecker“, an dessen Umsetzung bereits seit 2008 gearbeitet wurde. Natürlich sei es für jeden Handwerksmeister Berufsehre, seine Kunden mit bester Qualität zu überzeugen. „Doch mit diesem Markenzeichen unseres LIV wollen wir die Leistungen der in 17 Innungen organisierten fast 200 handwerklichen Bäckereien besonders herausheben und eben zertifizieren, um so dem Verbraucher zu signalisieren, dass sein Bäckermeister um die Ecke auch mit regionalen Rohstoffen und Arbeitnehmern aus der Region qualitativ hervorragende Backwaren selbst produziert“, erläuterte Dr. Joachim Vogel vom GTHZ .

 

Zwölf Betriebe machen den Anfang

Die ersten zwölf Bäckereibetriebe, die das neue Gütesiegel „Zertifizierter regionaler Handwerksbetrieb 2010-12“ tragen dürfen, sind:

Bäckerei Morgenstern, Helbra,

Bäckerei und Konditorei Schütze, Janisroda,

Bäckerei Stelmecke GmbH, Borne,

Bäckerei Schwarz GmbH & Co. KG, Biere,

Bäckerei Düsedau, Lindhorst,

Bäckerei Ohrdorf, Hakenstedt,

Bäckerei Thieme, Zeitz,

Bäckerei Rode, Jerichow,

Landbäckerei Behrens, Wilsleben,

Bäckerei Bock, Winterfeld,

Apenburger Landbäckerei, Apenburg und

Bäckerei-Konditorei Burchert, Jeßnitz.

 

Dem Landesinnungsverband liegen bereits weitere Anträge von Innungsbetrieben vor, die sie um das verbandseigene Gütesiegel bewerben, das aller drei Jahre neu beantragt werden muss. Nach Besichtigung dieser handwerklichen Bäckereien durch einen beim Landesinnungsverband gebildeten Ausschuss, dem erfahrene Fachleute und Bäckermeister angehören, könnten die nächsten Gütesiegel bereits anlässlich der diesjährigen Stollenprüfungen des Landesinnungsverbandes am 22. und 23. November im Magdeburger „Allee-Center“ bzw. in der Sparkasse Dessau übergeben werden.