BÄKO-magazin

Österreicher verzehren mehr Gebäck

Die VDB Österreich hat den 3. Jahrgang der HTL für Lebensmitteltechnologie– Getreidewirtschaft, Wels, beauftragt, im Rahmen einer Projektarbeit, den „tatsächlichen“ Backwarenverbrauch zu erheben.

Die VDB Österreich hat den 3. Jahrgang der HTL für Lebensmitteltechnologie–Getreidewirtschaft, Wels, beauftragt, im Rahmen einer Projektarbeit, den „tatsächlichen“ Backwarenverbrauch zu erheben.

 

Hoch qualifizierter Annäherungswert

Bei den Berechnungen wurden Parameter wie Ausmahlungsgrad, Teig- und Backausbeute, sowie Importe und Exporte usw. berücksichtigt. Es handelt sich also um einen „hoch qualifizierten Annäherungswert“ verkaufter Backwaren, erhoben aus fundierten Daten der AMA, Statistik Austria, A.C Nielsen etc.

 

Die ermittelten Werte

Mit „verkauften Backwaren“ sind alle Backerzeugnisse außer industriell hergestellte Kekse aus Hartweizen und Knabberartikel gemeint. Hierbei wurde ein Wert von 230 g pro Kopf und Tag ermittelt. Der „Österreichische Ernährungsbericht“ empfiehlt 200 bis 300 g pro Tag, weist allerdings einen Wert von bloß 120 g aus, wobei hier nur Brot und Gebäck berücksichtigt sind.

 

Unter Berücksichtigung der angeführten Parameter kommt die HTL-Studie für diese Kategorie auf einen Wert von 166 g (Verteilung aufgrund einer Studie der Universität für Bodenkultur) bzw. 184 g (aufgrund von Nielsen-Daten). So ist festzustellen, dass die Österreicher offenbar mehr Gebäck verzehren, als bisher angenommen.