BÄKO-magazin

Weniger Acrylamid im Weihnachtsgebäck

Foodwatch hat Weihnachtsgebäck auf Acrylamid untersuchen lassen. Die Mehrheit der 17 getesteten Sorten ist demnach gering mit der krebsverdächtigen Substanz belastet

Foodwatch hat Weihnachtsgebäck auf Acrylamid untersuchen lassen. Die Mehrheit der 17 getesteten Sorten ist demnach gering mit der krebsverdächtigen Substanz belastet, geht aus einem Bericht der Lebensmittelpraxis hervor.Seit 2002 testet die Verbraucherorganisation regelmäßig Lebkuchen und Spekulatius auf Acrylamid und veröffentlicht Werte, Produktnamen und Hersteller.Weniger Acrylamid Laut Foodwatch mit Erfolg: Bei Spekulatius haben drei von sechs Herstellern die Belastung im Vergleich zum Vorjahr gesenkt.Insgesamt wurden elf Lebkuchenprodukte und sechs Sorten Spekulatius unter die Lupe genommen. Testsieger seien die „Grandessa Oblaten-Lebkuchen“ von Bahlsen und „Favorina runde braune Lebkuchen mit Schokolade“ von Lidl mit 28 µg (Mikrogramm) Acrylamid pro Kilogramm.Acrylamid bildet sich beim Backen und steht im Verdacht, Krebs auszulösen sowie das Erbgut zu schädigen. Der behördliche „Signalwert“ für Lebkuchen liegt seit Jahren unverändert bei 1.000 µg. „Die Bundesregierung muss 50 µg als Richtwert festlegen und der Industrie vorschreiben, die Acrylamidbelastung am Produkt zu kennzeichnen“, forderte Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer von Foodwatch.