BÄKO-magazin

Nachbarländer mit Transfettverordnungen

Nach Dänemark und der Schweiz verankert nun auch Österreich die Grenzwerte für Transfette; eine dementsprechende Verordnung wurde unterschrieben. Ein Backwarenhersteller zeigt sich schon jetzt unter dem Grenzwert.

Nach Dänemark und der Schweiz verankert nun auch Österreich die Grenzwerte für Transfette; eine dementsprechende Verordnung wurde unterschrieben. Ein Backwarenhersteller zeigt sich schon jetzt unter dem Grenzwert.

Herzkreislauf-Erkrankungen

„Künstliche Transfettsäuren sind gefährliche Fette. Sie haben in Lebensmitteln keine notwendige Funktion, fördern aber vor allem Herzkreislauf-Erkrankungen“, begründete Österreichs Gesundheitsminister Alois Stöger, warum er seine Unterschrift unter jene Verordnung setzte, durch die ein strenger Grenzwert für Transfette in Lebensmitteln eingeführt wird.

Die „Österreichische Transfettsäuren-Verordnung“ sieht vor, dass ein in Verkehrbringen von Fetten und Ölen und daraus hergestellten Lebensmitteln mit mehr als 2% künstlichen Transfettsäuren (TFS) im Gesamtfett verboten sein wird. Bei zusammengesetzten Lebensmitteln mit einem Fettgehalt von weniger als 20% soll ein Transfettsäuregehalt von bis zu 4% erlaubt sein. Die Verordnung werde mit 1. September oder spätestens mit 1. Oktober 2009 kundgemacht.

Backwarenhersteller schon unter Grenzwert

„(...) Bereits jetzt können wir garantieren, dass all unsere Produkte, die von der vorliegenden Verordnung betroffen sind, einen Transfettsäureanteil im Fett von unter 1,2% aufweisen. Das heißt, wir liegen schon lange vor Ablauf der einjährigen Übergangsfrist deutlich unter dem Grenzwert. (...)“ so Bernhard Ölz, Firmeneigentümer und Geschäftsführer vom österreichischen Backwarenhersteller „Ölz Meisterbäcker“.