BÄKO-magazin

„BÄKO Leipzig-Halle steht gut da“

Mit einer guten Bilanz für das Geschäftsjahr 2007 konnte der Vorstand der BÄKO Leipzig-Halle bei der 106. Generalversammlung im Krostitz-Center aufwarten.

Mit einer guten Bilanz für das Geschäftsjahr 2007 konnte der Vorstand der BÄKO Leipzig-Halle bei der 106. Generalversammlung im Krostitz-Center aufwarten. „Wir sind sehr zufrieden, dass wir 2007 nach zwei recht durchwachsenen Jahren den Umsatz um immerhin 1.482,6 TEUR (+9,34%) auf nunmehr 17.362 TEUR steigern konnten“, war Direktor Dieter Holzhausen als Geschäftsführender Vorstand sichtlich erfreut.Neukunden bringen Zuwächse Die größten Zuwächse gab es in den Warengruppen Mehl (+26,6%) und Frischdienst (+21,7%), wofür vor allem die Neukunden gesorgt hätten. Ebenso legte die Genossenschaft bei Rohstoffen (+3,3%), TK-Produkten (+5,4%) sowie Verpackung und Strom (+3,2%) zu. Die Nachfrage ging bei Süßwaren (–28,9%), Handelswaren (-5,5%), Maschinen, Geräten und Anlagen (-3%) auf unterschiedlichem Niveau zurück.Auf der Haben-Seite steht bei leicht gestiegenen Gesamtkosten ein Jahresüberschuss in Höhe von 42,3 TEUR, der somit höher liegt als vor Jahresfrist.Die Mitglieder stimmten dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu, auf die 406 Anteile der derzeit 233 Mitglieder eine Dividende in Höhe von 6% auszuzahlen.Lohnenswerter Einkauf bei der BÄKO Doch der Einkauf der Mitglieder in ihrer Genossenschaft lohnte sich auch 2007 in mehrfacher Hinsicht: Auf die Rechnungen wurde ein Bankeinzugsrabatt in Höhe von insgesamt 72,5 TEUR gewährt, zudem wurde ein BÄKO-Rabatt in Höhe von 5,7 TEUR auf Investitionsgüter eingeräumt. Dazu kommen noch jene ca. 300 TEUR, die den Kunden in Form von Aktions-, Mengenstaffel-, und Hausmesserabatten gutgeschrieben wurden.Die positive Umsatzentwicklung aus dem Vorjahr setzte sich auch in den ersten fünf Monaten des neuen Geschäftsjahres 2008 fort, in denen ein neuerlicher Umsatzzuwachs von 12% erzielt werden konnte.Fusion angedacht Trotz dieser guten Bilanz machte sich Direktor Holzhausen Gedanken um die Zukunft der BÄKO Leipzig-Halle und empfahl den Mitgliedern mit Blick auf einen jährlichen Mitgliederschwund von bis zu 5% und angesichts der Turbulenzen auf dem Rohstoffmarkt, eine Fusion mit einer anderen sächsischen BÄKO ins Auge zu fassen. „Unsere Genossenschaft steht heute gut da und kann deshalb für solch einen Schritt gute Konditionen, zu denen auch eine langfristige Erhaltung des Standortes Krostitz gehört, aushandeln“, argumentierte Holzhausen. Starker Partner „Wir müssen heute nicht fusionieren, denn wir gehören in unserer Umsatzgruppe mit zu den solidesten Genossenschaften innerhalb der BÄKO. Aber gemeinsam mit einem größeren Partner wären wir im Interesse der backenden Betriebe noch stärker und würden Angebote und Service weiter verbessern können.“Vorstand und Aufsichtsrat wollen sich in den nächsten Wochen und Monaten intensiv mit dieser Thematik beschäftigen.Bei den AR-Wahlen wurden die BM Rainer Schultheiß (Wurzen) und Lutz Tannert (Halle) in ihrem Amt bestätigt. BM Michael Füchsel (Torgau) schied auf eigenen Wunsch aus.