BÄKO-magazin

Hochkarätige Referenten beim BÄKO-Workshop

Auch für die Jubiläumsausgabe des BÄKO-Workshops haben die Veranstalter wieder eine ganze Reihe hochkarätiger Referenten eingeladen.

Auch für die Jubiläumsausgabe des BÄKO-Workshops haben die Veranstalter wieder eine ganze Reihe hochkarätiger Referenten eingeladen. Den Auftakt macht der führende Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx. Seine zentrale Mission besteht in der Aufforderung, Zukunft nicht als Angstformel zu nutzen, sondern sich aktiv auf den Wandel vorzubereiten. Im Anschluss schildert Heiner Kamps, Unternehmer und Beteiligungsmanager, seine Sicht der heutigen Backbranche. Es gibt wohl kaum eine Person, die die deutsche Backbranche in den vergangenen 20 Jahren direkt und indirekt so verändert hat wie Heiner Kamps. Der Montagmorgen steht unter dem Thema „Relaunch für einen Traditionsberuf – Die Wiederkehr des ‚Hand‘-Werks". Prof. Dr. Walter Freund war bereits Referent des ersten BÄKO-Workshops 1989. Er warnt vor dem Verlust handwerklicher Fähigkeiten und fordert zugleich unternehmerisches Talent. Gelingt den Bäckern der Spagat zwischen hochqualitativer Produktion und geschickter Vermarktung" Ein Trend ist bereits zu erkennen: Immer mehr Bäcker kehren zum „Hand"-Werk zurück. Freunds Vortrag bereitet den fachbezogenen Hintergrund für die folgende Gesprächsrunde, in der die vier Bäckermeister Luc Boulet (Eric Kayser Artisan Boulangerie, Paris), Josef Dorffer (Maître Boulanger-Patissier aus Haguenau im Elsass), Klaus Borchers (Althannoversche Spezialitätenbäckerei) und Jochen Gaues (Broterbe Gaues, Hannover) mit Prof. Freund zentrale Kompetenzherausforderungen und ihre Strategien, diesen erfolgreich zu begegnen, diskutieren. Auch eine exklusiv für den BÄKO-Workshop erstellte aktuelle Studie wird den Branchenkongress bereichern. Unter dem Titel „Eigentlich wollte ich nur Brötchen holen" präsentiert der Leiter der Marktforschung des namhaften Spezial-Beratungsunternehmens Gruppe Nymphenburg, Cirk Sören Ott, die Ergebnisse einer aktuellen Verbraucherbefragung in Bäckereien. Am Montagnachmittag eröffnet Meisterkoch Harald Wohlfahrt den dritten Teil des Kongresses mit guten Nachrichten aus der Küche. Mit drei Michelin-Sternen sowie der Quasi-Höchstbenotung im deutschen Gault Millau nimmt Wohlfahrt seit über zehn Jahren in den Gourmetführern den ersten Platz unter Deutschlands Köchen ein. Für den 20. BÄKO-Workshop kocht er ein exklusives Menü und plaudert über sein ganz persönliches Verhältnis zu guten Lebensmitteln. Im Anschluss nehmen die Teilnehmer gemeinsam mit Prof. Dr. Gunter Dueck Abschied vom „Homo Oeconomicus". In der Wirtschaft operiert man mit dem Modell des „Homo Oeconomicus", der stets rational handelt und auf immer gleiche Weise durch Geld und Nutzen zu motivieren ist. Michael Herz, Miteigentümer der Maxingvest AG (vormals Tchibo Holding AG) ermunterte in seinem viel beachteten Vortrag auf dem ersten BÄKO-Workshop die Bäcker, entschiedener als bisher über neue Konzepte nachzudenken. Wie sieht Herz heute die Bäckerbranche, als deren Partner sich Tchibo nach wie vor versteht" Haben sich neue Konzepte am Markt etablieren können oder verhalten sich viele Betriebe immer noch zu regelhaft" Den Auftakt am Dienstag bestreitet Prof. Dr. Christian Blümelhuber, Marken- und Marketingspezialist und Inhaber des Lehrstuhls für Euromarketing an der Université Libre de Bruxelles. Der gefragte Berater begeistert durch die unterhaltsame und manchmal provozierende Art und Weise, mit der er wissenschaftliche Konzepte verständlich und anwendbar macht. Den Schlusspunkt setzt Herbert Fandel, Konzertpianist und FIFA-Schiedsrichter, mit seinem Beitrag „Entscheidungen im Sekundentakt – auch in Stresssituationen erfolgreich Handeln".Sportliche und musikalische Tätigkeiten erfordern höchste Konzentration und die Bewältigung extremer Stresssituationen. Fandel weiß diese erfolgreich in Höchstleistungen umzusetzen. Montagmittag steht eine Besichtigungstour der etwas anderen Art auf dem Programm. Jeder Berlin-Besucher verbindet persönlich etwas anderes mit der Stadt: die berühmte Museumsinsel, den Reichstag, die ehemalige Berliner Mauer. Nicht zu vergessen sind die Cafés, Kneipen und Restaurants und die bisweilen schrille Szene mit dem Hang zum Provokativen. Die Workshop-Teilnehmer gehen in sechs unterschiedlichen Bustouren auf Spritztour durch die Hauptstadt: Von der klassischen City-Rundfahrt über die Kietztour bis zur Galatour – jeder Teilnehmer lernt Berlin aus anderer Sicht kennen.Anmeldung unter www.baeko.de