BÄKO-magazin

BÄKO Bad Reichenhall steigert Umsatz

Trotz Talfahrt der deutschen Wirtschaft kann die BÄKO Bad Reichenhall auf ein erfolgreiches Jahr blicken.

Trotz Talfahrt der deutschen Wirtschaft kann die BÄKO Bad Reichenhall auf ein erfolgreiches Jahr blicken.

Unter der Leitung von ARV Wilhelm Oswald wurde die Generalversammlung abgehalten. Geschäftsführerin Irmengard Rossingoll ging zunächst auf die wirtschaftliche Entwicklung im In- und Ausland ein, bevor sie sich der BÄKO-Bilanz zuwandte. Zum um 5% gesteigerten Gesamtumsatz auf 7,9 Mio. Euro (ohne den Umsatz mit Maschinen und Geräten, dieser stieg um 7,5%) ergänzte sie, dass in den letzten beiden Jahren der Umsatz insgesamt um 1 Mio. Euro gesteigert werden konnte. „Berücksichtigen müssen wir bei dieser Betrachtung auch noch, dass wir seit 01. Juli 2006 einen Rechnungsrabatt auf Eigenlieferungen in Höhe von 1% gewähren, der den kumulierten Lagerumsatz sofort um 1% vermindert.“

Investitionen aus Eigenmitteln finanziert

Im Geschäftsjahr 2008 wurden für Klimatechnik rund 13 Tsd. Euro und für Sachanlagen 10 Tsd. Euro investiert. Sämtliche Investitionen konnten aus Eigenmitteln finanziert werden. Durch sorgfältiges Wirtschaften konnte der Reingewinn gesteigert werden, dieser beläuft sich auf 46 Tsd. Euro. Darauf werden 8% Dividende ausgeschüttet, der Rest fließt in gesetzliche und sonstige Rücklagen. „Das gute Ergebnis ermöglicht es uns, trotz des bereits ausgeschütteten 1%-Lagerbonus, auch im Jahr 2008 auf alle Mitgliederumsätze eine Warenrückvergütung in Höhe von 2,4% zu gewähren. Dies entspricht einer Ausschüttung von 169 Tsd. Euro (157 Tsd. Euro im Vorjahr).

Gegen den Jahresabschluss und den Vorschlag über die Gewinnverteilung gab es vonseiten der Mitglieder keinerlei Einwände. Vorstand und Aufsichtsrat wurden ebenso einstimmig entlastet. Weiterer formeller Bestandteil der Versammlung war der Bericht des Aufsichtsrates. Die erforderlichen Neuwahlen zum Aufsichtsrat gaben keine personellen Veränderungen, da sich sowohl Wilhelm Oswald als auch Bernhard Daxenberger zur Wiederwahl stellten. Innungsobermeister Herbert Zechmeister ging auf die Arbeit des LIV ein. „Viele unsinnige Verordnungen konnten verhindert oder reduziert werden“ leitete er über zu einigen markanten Punkten über. Paradebeispiel dafür ist die von der EU beabsichtigte Einführung über den maximalen Salzgehalt im Brot, die verhindert werden konnte. Viele Bäcker hatten um den Erhalt traditioneller Gebäcke befürchtet.