BÄKO-magazin

Weitblick auf Wandel

Mit dem Blick auf die Auswirkungen des Strukturwandels der Backbranche präsentiert sich die BÄKO Fulda-Lahn anlässlich ihrer Generalversammlung als vorausschauend.

In einem nicht einfachen Geschäftsjahr 2009 konnte die BÄKO Fulda-Lahn ein, bezugnehmend auf den Wareneinsatz, für die Mitglieder und Kunden eher gutes Geschäftsjahr verbuchen. Was sich für die Backbetriebe positiv auswirkte (Preisrückgänge), habe auch einen negativen Beigeschmack auf die Umsatzentwicklung der Genossenschaft. Trotz Preisverfall, Betriebsschließungen und Bonität konnte das Geschäftsjahr positiv abgeschlossen werden, erläuterte Geschäftsführer Dieter Pausner in seinem Vorstandsbericht.

Neues Kühl- und Tiefkühlhaus

So erzielte die BÄKO Fulda-Lahn einen Gesamtumsatz in Höhe von 58,4 Mio. Euro, bei einem Minus von 11,1% oder 7,3 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr. Die Investitionshöhe im Geschäftsjahr betrug 1 Mio. Euro, die im Wesentlichen das neue Kühl- und Tiefkühlhaus, den Wareneingangsbereich sowie Ersatzbeschaffungen im Fuhrpark und der Betriebs- und Geschäftsausstattung betrafen. Die Investitionen wurden zu 100% mit Eigenmitteln finanziert.

 

Kennzahlen 2009

Umsatz: 58,4 Mio. Euro (–11,1%)

Bilanzgewinn: 59,1 Tsd. Euro

Dividende: 3% (59,1 Tsd. Euro)

Eigenkapitalquote: 68,1%

Mitglieder: 501 (–37)

 

Technischer Fortschritt

Pausner wies zudem auf die strategische Neuausrichtung hin. Diese sowie die damit verbundene Standortschließung in Fulda, lassen heute alle Gestaltungsmöglichkeiten offen, um sich früh genug auf die weiteren Auswirkungen des Strukturwandels der Backbranche anzupassen. In Bezug auf die Lagerlogistik wurde eine voll elektronische Warneingangsverwaltung eingeführt, im zweiten Schritt (zunächst in Langgöns) die sprachgestützte Kommissionierung.

 

Das Ergebnis der Bilanzprüfungen für die Geschäftsjahre 2008 und 2009 trug Rechtsanwalt Dirk Lehnhoff vom DGRV vor. In ihrem Amt bestätigt wurden die turnusmäßig ausscheidenden Uwe Bernecker, Dieter Breitenstein, Joachim Michel und Frank Pauly, neu in den AR gewählt wurde für den ausgeschiedenen Georg Stremme Henrik Eckhardt. Alle Beschlüsse (Jahresabschluss, Entlastungen, Gewinnverwendung) erfolgten einstimmig. Der Bilanzgewinn wird als 3%-Dividende in Höhe von 59,1 Tsd. Euro verwendet. Durch die Generalversammlung führte der Aufsichtsratsvorsitzende Dirk Holzapfel.