BÄKO-magazin

Den Belastungen zum Trotz

Mit einem ordentlichen Resultat schloss die BÄKO Untermain Aschaffenburg-Hanau das Geschäftsjahr 2007 ab. Mit 13,59 Mio. Euro Gesamtumsatz legte die Regionalgenossenschaft um 2,1% zu und blickt entschlossen nach vorn.

Mit einem ordentlichen Resultat schloss die BÄKO Untermain Aschaffenburg-Hanau das Geschäftsjahr 2007 ab. Mit 13,59 Mio. Euro Gesamtumsatz legte die Regionalgenossenschaft um 2,1% zu und blickt entschlossen nach vorn. In seinen Ausführung skizzierte BÄKO-Geschäftsführer Alexander Kraus den Verlauf eines in den letzten beiden Quartalen schwierigen Jahres – Stichwort Rohstoff-Preisentwicklung.Hinzugekommen seien für die Genossenschaften auch einige Insolvenzen aus den Reihen der Mitglieder. Die Zahl schrumpfte um acht auf 228 Mitglieder bei 429 Geschäftsanteilen. Unterschiedliche Umsatzentwicklung Während der Lagerumsatz um 493 Tsd. Euro (+4,6% oder 10,7 Mio. Euro) anstieg, musste die Genossenschaft im Streckenumsatz eine Einbuße von 240,1 Tsd. (–9,4% oder 2,5 Mio. Euro) hinnehmen. Immerhin tröstete der starke Vermittlungsumsatz mit zusätzlichen 23,4 Tsd. Euro (+56,5% oder 64,8 Tsd. Euro) darüber hinweg.In den einzelnen Warengruppen gab es teils große Sprünge: Bei Mehl lag die Veränderung bei +31,1% (1,5 Mio. Euro). In die andere Richtung strebte der Eigenumsatz bei Investitionsgütern: Hier stehen –46,3% oder 445,9 Tsd. Euro zu Buche. „Wir konnten die Bäcker nicht zu Investitionen animieren. Dafür hat sich der Trend hier in diesem Jahr aber wieder umgekehrt“, berichtete Kraus, dessen Prognose für 2008/09 lautet: „Es wird nicht einfach. Harte Zeiten kommen auf uns zu.“ Satter Jahresüberschuss Unter dem Strich blieb der Genossenschaft ein Jahresüberschuss von 119.684 Euro (Vorjahr: 77,4 Tsd. Euro). Die Vergütung für die Mitglieder belief sich 2007 auf 214.001 Euro – darin enthalten sind 141.671 Euro Kostenersparnisrabatt, 23.200 Euro Rolli-/Palettenvergütung sowie die 5%-ige Dividende auf die Geschäftsguthaben von 49.129 Euro. DGRV-Vorstand Dirk Lehnhoff attestierte der Genossenschaft eine konforme Geschäftsführung und beglückwünschte zum Erfolg.Einstimmige Beschlussfassung Der Verwendungsvorschlag für den Bilanzgewinn (40 Tsd. Euro in gesetzliche, 30.554 Euro in andere Rücklagen sowie wieder eine 5%-ige Dividende) wurde von den Mitgliedern ebenso einstimmig angenommen, wie die anschließende Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat. Bei den Wahlen wurde neben dem wieder gewählten Manfred Rosen noch Jochen Kolb (Hanau), Werner Hanf (Aschaffenburg-Alzenau) und LIM Wolfgang Schaefer (Rottgau) in den Aufsichtsrat gewählt. Den ausgeschiedenen AR-Mitgliedern Robert Pfarr, Volker Schadeberg und ARV Hubert Reichenbach dankte Theo Pfeifer für ihr Engagement.