BÄKO-magazin

BÄKO Franken-Thüringen mit gutem Ergebnis

Die BÄKO Franken-Thüringen, Sennfeld und Saalfeld, hat sich im Geschäftsjahr 2008 gut behauptet und ihren Gesamtumsatz um 9,7% auf 23,5 Mio. Euro (Vj.: 21,4) gesteigert.

Die BÄKO Franken-Thüringen, Sennfeld und Saalfeld, hat sich im Geschäftsjahr 2008 gut behauptet und ihren Gesamtumsatz um 9,7% auf 23,5 Mio. Euro (Vj.: 21,4) gesteigert.

BÄKO-GF Michael Gareis konnte den Mitgliedern zudem berichten, dass seine Genossenschaft ihre Einkäufe auf die BÄKO-Zentrale Süd konzentriere. Die Zahl der Mitglieder ging im abgelaufenen Geschäftsjahr um 5 auf nunmehr 317 zurück. Trotz Betriebsaufgaben und –übernahmen durch Filialisten und der bewussten Aufgabe von Geschäftsverbindungen zur Risikominimierung hat die BÄKO Franken-Thüringen aus Sicht von Gareis ein erfolgreiches Geschäftsjahr absolviert, was in einem Umsatzzuwachs von 9,7% auf 23,5 Mio. Euro seinen Niederschlag findet.

Zuwächse in fast allen Warengruppen

Der durchschnittliche Umsatz je backender Kunde betrug 42,5 Tsd. Euro. Der Lagerumsatz, auf den rund 90% des Gesamtumsatzes entfallen, stieg um 9,3%, der Streckenumsatz verzeichnete eine Steigerung von 12,9%. In fast allen Warengruppen wurden Zuwächse verzeichnet. Den höchsten Zuwachs gab es mit 27% bei Maschinen/Geräten. Ebenfalls ordentliche Steigerungsraten gab es bei Handelswaren (+21,7%), Mehl (+21%), Rohstoffen (+15,3%) und Verpackungen (+3,8%). Rückgänge mussten im Frischdienst (–4,5%) und bei Süßwaren (–6,8%) hingenommen werden.

Das Eigenkapital der fränkisch-thüringischen Genossenschaft erhöhe sich von knapp 2,1 Mio. Euro auf jetzt mehr als 2,2 Mio. Euro. Der Bilanzgewinn im Jahr 2008 betrug 148,6 Tsd. Euro. Das Rohergebnis konnte um 5,7% auf rund 3,2 Mio. Euro verbessert werden. Die Personalkosten erhöhten sich lediglich um 0,2% und betragen 7,6% im Verhältnis zum Umsatz.

Dreierfusion mit BÄKOs Würzburg und Untermain angestrebt

Vorstandsmitglied Joachim Grosch berichtete, dass der Kooperationsvertrag mit den Nachbargenossenschaften, der BÄKO Würzburg und der BÄKO Untermain, sehr positiv zur Entwicklung beitragen hat. Deshalb hätten die drei Genossenschaften beschlossen, künftig gemeinsam unter einem Dach zu agieren. Nach ausgiebigen Beratungen habe der Aufsichtsrat geschlossen für eine Dreierfusion gestimmt. Die Verhandlungen darüber sollen in Kürze beginnen und bis Dezember abgeschlossen sein, so dass die neue Einheit zum 1. Januar 2010 die Geschäftstätigkeit aufnehmen kann. Alle vier Standorte sollen erhalten bleiben, alle Mitarbeiter übernommen werden.

Im Prüfbericht wurden geordnete Verhältnisse bescheinigt und die Ertragslage als zufrieden stellend bezeichnet. Somit standen der Annahme des Jahresabschlusses und der Zustimmung zur Verwendung des Bilanzgewinn nicht im Wege. Demnach fließen 124,2 Tsd. Euro in die Rücklagen, 22,1 Tsd. Euro stehen für die Zahlung einer Dividende (3%) zur Verfügung, und 2,4 Tsd. Euro werden auf die neue Rechnung vorgetragen.

Die Entlastungen von Vorstand und Aufsichtsrat erfolgte jeweils einstimmig. Norbert Bednarzik, Bernd Braun, Dieter Motsch, Gerhard Wagner und Frank Weber wurden allesamt für eine weitere Amtsperiode in den Aufsichtsrat gewählt. Vorstandsmitglied Edgar Bernhardt, der sich vor einigen Jahren aufgrund der Umbruchsituation bereit erklärt hatte, dem Vorstand auch nach Erreichen der Altersgrenze anzugehören, um seine Erfahrung einzubringen, legte sein Amt nieder. Er hatte sich 24 Jahre lang ehrenamtlich für seine BÄKO engagiert und war an vielen Entscheidungen (z. B. Fusionen, Neubau in Saalfeld) maßgeblich beteiligt.