BÄKO-magazin

Gutes Jahr für die BÄKO Würzburg

Zwar musste die BÄKO Würzburg im vergangenen Jahr einen leichten Umsatzrückgang verkraften, aber dennoch zeigten sich die Verantwortlichen mit dem Verlauf des Geschäftsjahres zufrieden.

Zwar musste die BÄKO Würzburg im vergangenen Jahr einen leichten Umsatzrückgang verkraften, aber dennoch zeigten sich die Verantwortlichen mit dem Verlauf des Geschäftsjahres zufrieden.Auf der Generalversammlung der Genossenschaft im Würzburger Hofbräukeller berichtete Geschäftsführer Bruno Fuchs über das Geschäftsjahr 2007, dass von einem Umsatzrückgang geprägt war. Der Gesamtumsatz betrug 12,5 Mio. Euro (Vj.: 12,7 Mio. Euro). Dieses entspricht einem Minus von 1,6%. Während der Lagerumsatz nur um 1,4% rückläufig war, verzeichnete man beim Streckengeschäft einen Rückgang von 24%. Eine deutliche Steigerung gab es im Vermittlungsumsatz, der um 58,2% zulegte.Entwicklung in den Warengruppen unterschiedlichIn den einzelnen Warengruppen war die Entwicklung sehr unterschiedlich. Bei Handelswaren legte die Genossenschaft um 17% zu, im Frischdienst 4,9%, bei Mehl um 3,6% und bei Betriebsstoffen um 0,1%. Im Segment Rohstoffe wurde ein Minus von 6,2% verbucht, bei Maschinen und Geräten belief sich der Rückgang auf 21,6%. Als Ursache für diese Entwicklung nannte Fuchs den sich permanent fortsetzenden Mitgliederschwund und die allgemeine Verteuerung ins besondere im Energiebereich. „Mit dem diesjährigen Ergebnis können wir zufrieden sein, wissen aber gleichzeitig, dass es für die Zukunft noch schwieriger wird, die Marktposition zu behaupten", erläuterte der GF.Die BÄKO Würzburg erwirtschaftete 2007 einen Jahresüberschuss von 131,7 Tsd. Euro. Davon fließen nach Zustimmung der Mitglieder 90 Tsd. Euro in die Rücklagen, 29 Tsd. Euro werden zur Zahlung einer Dividende (7%) verwendet. 12,7 Tsd. Euro werden auf die neue Rechnung vorgetragen. Hohe EigenkapitalquoteAußerdem erhalten die Mitglieder eine Warenrückvergütung von 1,25%. „Wir sind gut aufgestellt", so Fuchs weiter und verwies auf die Eigenkapitalquote von 72,4%. Das Eigenkapital beläuft sich auf 2 Mio. Euro.Friedrich Frey (DGRV) fand im Prüfbericht lobende Worte für die gute Eigenkapitalquote und gratulierte zum guten Jahresergebnis. Die Umsatzleistung je Mitarbeiter liege über dem Durchschnitt, die Ertragslage sei gut und die betrieblichen Aufwendungen seien gesenkt worden.Die Mitglieder votierten einstimmig für den vorgelegten Jahresabschluss und die vorgeschlagene Gewinnverwendung. Die Entlastungen von Vorstand und Aufsichtsrat wurden einstimmig vorgenommen. Burkhard Monninger verzichtete auf eine Wiederwahl in den AR. Diesem gehört Wolfgang Rhein weitere drei Jahre an. Neu in dieses Gremium wurde Thomas Rudolph aus Eußenheim berufen.