BÄKO-magazin

Gutes Geschäftsergebnis für 2008

Im Zuge der Generalversammlung der BÄKO Kölleda-Thüringen wurde den Mitgliedern ein gutes Ergebnis für das Geschäftsjahr 2008 vorgestellt. Der Handelsumsatz konnte um 6,1% gesteigert werden, wobei der Bereich Frischdienst überproportional gewachsen ist.

Im Zuge der Generalversammlung der BÄKO Kölleda-Thüringen wurde den Mitgliedern ein gutes Ergebnis für das Geschäftsjahr 2008 vorgestellt. Der Handelsumsatz konnte um 6,1% gesteigert werden, wobei der Bereich Frischdienst – teilweise auch wegen der erfolgten Preissteigerungen – überproportional gewachsen ist. Durch einen geringen Selbstkostensatz konnte die Genossenschaft 8% (89,4 Tsd. Euro)Dividende und 2,7% Rückvergütung auf alle Warenumsätze an die Mitglieder ausschütten. Der Umsatz beläuft sich auf 23,8 Mio. Euro (+6,1%), der Bilanzgewinn beträgt 157,7 Tsd. Euro.

Betriebsaufwendungen erhöht

Im vergangenen Jahr ist der Personalaufwand im Verhältnis zu 2007 durch Tarifanhebungen und personelle Doppelbesetzungen aufgrund von Einarbeitungen um fast 4% gestiegen. Durch eine Kreditversicherung und höhere Energiekosten haben sich zudem die Betriebsaufwendungen um insgesamt 68 Tsd. Euro erhöht. „Diese Entwicklung behalten wir stets im Auge, zumal wir für 2009 durch den deutlichen Rückgang des Preisindex’ bei Mehl und Frischdienstprodukten stagnierende Umsätze erwarten“, blickte der GF Thomas Thiemann voraus.

Vorschau für 2009

Mittelfristig geht die Genossenschaft von stagnierenden Umsätzen im Handwerksbereich und sinkenden Erträgen sowie zunehmendem Wettbewerb und sinkenden Jahresüberschüssen aus; weitere Risiken ergeben sich aus der laufenden Bonitätsverschlechterung und den extremen Schwankungen des Einkaufsmarktes. „Doch wegen der aktuell guten Ertragslage gehen wir in der Vorschau für 2009 von einem etwa gleich großen Jahresüberschuss aus“, gab sich Thiemann vorsichtig optimistisch. „Mit einem Umsatz von über einer Mio. Euro pro Mitarbeiter sind wir sehr gut aufgestellt und haben den Umsatzzuwachs der vergangenen Jahre ohne zusätzliches Personal bewerkstelligt.“