BÄKO-magazin

BÄKO-Zentrale Süd nimmt Erweiterungsbau in Betrieb

Nach knapp einem Jahr Bauzeit ist der Erweiterungsbau des Logistikzentrums der BÄKO-Zentrale Süddeutschland in Nürnberg auf 4.000 qm Grundfläche nebst Gerätezentrum und Photovoltaikanlage fertig gestellt und wurde im Rahmen einer Feierstunde in Betrieb genommen.

Nach knapp einem Jahr Bauzeit ist der Erweiterungsbau des Logistikzentrums der BÄKO-Zentrale Süddeutschland in Nürnberg auf 4.000 qm Grundfläche nebst Gerätezentrum und Photovoltaikanlage fertig gestellt und wurde im Rahmen einer Feierstunde in Betrieb genommen.

Mit der Eröffnung erzielt die BÄKO-Zentrale Süd eine noch höhere Einkaufsbündelungskapazität und trägt somit entscheidend zur Qualitätssicherung der Warenversorgung der Backbetriebe bei. Die Investitionssumme belief sich auf rund 5 Mio. Euro.

Lagerkapazität um 32% erhöht

Die Nürnberger Niederlassung besteht in einer „gewachsenen“ Struktur. 1972 entstand das Lager im verkehrstechnisch sehr günstig gelegenen Nürnberger Hafen, auch ausgestattet mit Gleisanschluss. 1983 erfolgte die erste Lagererweiterung. 1994 und 1998 wurden zunächst das Verwaltungsgebäude und anschließend eine weitere Lagererweiterung errichtet. Nun folgte die Erweiterung der Gesamtlagerkapazität in Nürnberg um ca. 32%. Insgesamt stehen Im Erdgeschoss 3464 qm Nutzfläche zur Verfügung, im Obergeschoss sind es 1786 qm.

Durch den Neubau des Logistikzentrums setzt die BÄKO auf eigene Stärke und ihr jahrzehntelang erworbenes Lebensmittel-Know-how. Während in der Vergangenheit zur Aufrechterhaltung der optimalen, häufig sehr großen Einkaufsmengen oftmals Fremdlager an unterschiedlichen Standorten angemietet werden mussten, verfügt die Zentrale nun über ausreichend eigene Lagermöglichkeiten. So stehen allein 5.000 zusätzliche Palettenplätze zur Verfügung.

Viel Platz für das Kleingerätelager

Ziel ist es, mit dem Neubau, die in Fremdlagern liegenden Mengen deutlich zu reduzieren und dort zu konzentrieren, wo die gesetzlichen Anforderungen und die Warenkenntnisse vorhanden sind. Der Bau wurde energetisch so konzipiert, dass er den lebensmittelrechtlichen Anforderungen, insbesondere hinsichtlich der Temperaturen Sommers wie Winters voll entspricht. Die vorhandene Grundstücksfläche wurde durch Grenzbebauung und teilweiser Zweigeschossigkeit maximal ausgenutzt.

Der Kleingerätebereich ist ausgelegt für den Ausbau einer sehr erfolgreichen Dienstleistung für die BÄKO-Regionalgenossen-schaften. Bereits Ende 2006 startete die BÄKO-Zentrale Süd eine Endkundenkommissionierung für Kleingeräte als Pilot-Projekt. Dabei werden im Zentrallager Bestellungen der Backbetriebe bereits vorkommissioniert, damit die teilnehmenden Genossenschaften die Ware fertig konfektioniert zeitnah ausliefern können. Die Kleinteile-Fachbodenregalanlage im Obergeschoss umfasst allein 2.000 m laufende Regalmeter.

Photovoltaik-Anlage leistet Beitrag zum Umweltschutz

Gleichzeitig leistet die BÄKO-Zentrale Süd einen Beitrag zum Umweltschutz. Auf dem Dach wurde eine Photovoltaik-Anlage installiert, die eine Fläche von 1.200 qm umfasst. Mit dieser Anlage kann der durchschnittliche Stromverbrauch pro Jahr von ca. fünfzig 4-Personen-Haushalten gedeckt werden. Damit erzeugt die Anlage auf dem Dach der BÄKO-Zentrale am Standort Nürnberg den Strom, den ihre Mitarbeiter/-innen inklusive ihrer Familien privat verbrauchen. Zudem spart die Anlage 154 Tonnen CO2 pro Jahr ein.