BÄKO-magazin

BÄKO Würzburg mit Geschäftsjahr 2008 zufrieden

Die BÄKO Würzburg hat das Geschäftsjahr 2008 erfolgreich abgeschlossen und einen Umsatzzuwachs von 3,5% erzielt. Derzeit verhandelt die Genossenschaft mit den beiden Nachbar-BÄKOs über eine Dreierfusion.

Die BÄKO Würzburg hat das Geschäftsjahr 2008 erfolgreich abgeschlossen und einen Umsatzzuwachs von 3,5% erzielt. Derzeit verhandelt die Genossenschaft mit den beiden Nachbar-BÄKOs über eine Dreierfusion.

BÄKO-Geschäftsführer Bruno Fuchs berichtete den Mitgliedern auf der Generalversammlung, dass der Umsatz um 433 Tsd. Euro bzw. 3,5% auf 12,9 Mio. Euro (Vj.: 12,5) gesteigert werden konnte. Dieser Umsatzzuwachs resultierte insbesondere aus Steigerungen im Vermittlungsgeschäft, aber auch durch Wachstum in fast allen Warengruppen, insbesondere im Segment Maschinen/Geräte, wo ein Plus von 36,3% verzeichnet wurde. Auch in den Warengruppen Mehl (+13,5%), Frischdienst (+7,5%), Betriebsstoffe (+3,2%) und Handelswaren (+0,6%) legte die BÄKO Würzburg zu. Allerdings musste die Genossenschaft bei Rohstoffen einen Rückgang von 3,7% hinnehmen.

Der Jahresüberschuss belief sich auf 120,1 Tsd. Euro. Da noch ein Gewinnvortrag von 12,7 Tsd. Euro vorhanden war, ergab sich ein Bilanzgewinn in Höhe von 132,8 Tsd. Euro. Von diesem Betrag werden nach Zustimmung durch die Generalversammlung 40 Tsd. Euro den gesetzlichen und 50 Tsd. Euro den anderen Ergebnisrücklagen zugeführt. Ferner wird den 166 Mitgliedern (–9/+4) eine Dividende in Höhe von 7&% (=29,2 Tsd. Euro) gezahlt. Das Eigenkapital der BÄKO Würzburg beträgt knapp 2,7 Mio. Euro.

Im laufenden Geschäftsjahr ist bis zum 30. September ein Rückgang von 3,5% aufgelaufen, womit die BÄKO Würzburg deutlich besser abschneidet als viele andere BÄKOs.

Die Beschlussfassungen über den Jahresabschluss und über die Gewinnverwendung erfolgten einstimmig. Auch die Entlastungen von Vorstand und Aufsichtsrat wurden ohne Gegenstimme vorgenommen. Steffen Rösner, Erwin Englert und Albrecht Otter wurde erneut in den Aufsichtsrat gewählt.

Zum Abschluss der Versammlung berichteten Alexander Kraus (GF der BÄKO Untermain) und Michael Gareis (GF der BÄKO Franken-Thüringen) ausführlich über die angestrebte Dreierfusion zum 1. Januar 2010. In den bisherigen Verhandlungen wurden bereits viele Details geklärt. Alle vier Standorte bleiben erhalten, betriebsbedingte Kündigungen wird es nicht geben. Kraus und Gareis machten deutlich, dass drei gesunde Unternehmen auf Augenhöhe verhandeln. Die angestrebte Genossenschaft wird ihren dann rund 700 Mitgliedern verbesserte Leistungen auf allen Ebenen bieten und einen Umsatz von ca. 50 Mio. Euro erzielen. Die beiden Geschäftsführer beantworteten zahlreiche Fragen aus dem Kreis der Mitglieder.